Erstellt am 14. Oktober 2013, 14:25

ÖFB-Kicker gegen Färöer um versöhnlichen Abschluss. Österreichs Fußball-Teamspieler haben am Dienstag in Torshavn gegen die Färöer einen versöhnlichen Abschluss der WM-Qualifikation im Visier.

Mit dem ersten Auswärtserfolg im dritten Anlauf gegen die Nummer 182 der FIFA-Weltrangliste soll vermieden werden, dass der Frust nach der verpassten Qualifikation für die Endrunde 2014 in Brasilien noch größer wird.

Mit einer 1:2-Niederlage am Freitag in Schweden hat das ÖFB-Team die Chance auf das WM-Ticket verspielt. Kapitän Christian Fuchs gab die Marschroute vor: "Wir wollen die Qualifikation gut beenden und werden uns nicht hängen lassen. Ich bin mir sicher, dass wir als Sieger vom Platz gehen werden", versprach der Schalke-Legionär.

Allerdings ist die Niederlage von Solna immer noch nicht ganz verdaut. "Wir müssen erst richtig begreifen, welche Chance wir uns entgehen haben lassen. Aber deswegen dürfen wir nicht in Selbstmitleid verfallen", forderte Fuchs.

Gegen die Färöer ist ein selbstbewusstes Auftreten gefragt, schließlich gelten die Insel-Kicker als kampfstarke Mannschaft, die auf dem Kunstrasen von Torhavn ein weit unangenehmerer Gegner als beim 6:0 in Wien im vergangenen März sein kann.

Diese Erfahrung machte Fuchs beim Auswärts-1:1 im Oktober 2008 - allerdings noch auf Naturrasen. "Damals war es sehr windig, es waren extreme Bedingungen", erinnerte sich der Niederösterreicher, dem seine Kreuzbandblessur keine Probleme mehr bereitet. Diesmal dürften es die Österreicher in punkto Wetter besser erwischen. Regenschauer sind am Spieltag zwar möglich, doch der Wind sollte eher schwach bleiben.

Auch Andreas Ivanschitz war beim Remis vor fünf Jahren mit von der Partie. "Wir wissen, dass es schwierig ist, dort Fußball zu spielen - nicht nur wegen des Gegners, sondern auch wegen der äußeren Umstände. Aber das wird keine Ausrede sein, wir werden 100 Prozent geben", versprach der Burgenländer, der am Dienstag seinen 30. Geburtstag feiert.