Erstellt am 21. September 2016, 22:00

von Bernhard Fenz

Ein bitterer Cup-Abend. Die 2. Runde ging über die Bühne. Mattersburg musste sich in Lafnitz nach hartem Kampf im Elfmeterschießen geschlagen geben, Ritzing zog gegen die Admira im Sonnenseestadion mit 1:3 den Kürzeren.

Michael Heger

Das war ein Abend zum Vergessen. Unsere beiden verbliebenen burgenländischen Vertreter Mattersburg und Ritzing hatten am Mittwochabend  in der zweiten Runde beim SV Lafnitz (Regionalliga Mitte) und daheim gegen Bundesligist Admira Wacker schwer zu kämpfen, in beiden Fällen folgte ein rot-goldenes Aus.

LAFNITZ – MATTERSBURG 4:3 i.E. (0:0).  Unser Bundesligist tat sich beim Klub aus der Regionalliga Mitte schwer und konnte nicht die erwartet rasche Entscheidung herbeiführen. Im Gegenteil. Die Heimischen boten dem SVM Paroli. Die wohl größte Gelegenheit fand hier Michael Tieber vor, der gut eingesetzt wurde und auf Markus Kuster zulief, der Schlussmann der Burgenländer konnte aber parieren. Auf Seiten der Grün-Weißen hatte Mario Grgic in der zweiten Halbzeit mit einem Stangenschuss Pech.

Letztlich ging das Duell dann aber in die Verlängerung und über 120 Minuten, wo dann die Oststeirer im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich hatten. Auf Seiten des beginnenden SVM trafen erst Patrick Bürger, Jano und Thorsten Röcher – ebenso wie die Lafnitzer Gegenspieler. Beim Stand von 3:3 schoss dann aber Grgic erst über das Tor, ehe Ex-SVM-Profi Mario Rodler auf 4:3 stellte und Alois Höller mit dem fünften Penalty der Gäste an Goalie Andreas Zingl. Somit war das Duell entschieden – der SV Mattersburg muss sich vorzeitig und durchaus überraschend aus dem  ÖFB-Samsung-Cup verabschieden.

Der SV Mattersburg stolperte in der 2. Runde über den SV Lafnitz.  |  Bernhard Fenz

RITZING – ADMIRA 1:3 (1:2). Als Geheimtipp empfing Ostliga-Tabellenführer Ritzing die Admira. Sechs Siege aus sechs Spielen standen vor dem Anpfiff auf der Haben-Seite der Mittelburgenländer, die gegen die zuletzt stark verunsicherten Niederösterreicher somit mehr als nur ein gefährlicher Außenseiter waren. Allerdings gab ein Doppelschlag von Christoph Monschein (3., 17.) Tomas Jun und Co. früh einiges zu denken. Eine rund 15-minütige Drangperiode der Gastgeber führte in Minute 41 dann zum logischen Anschlusstreffer durch Philipp Plank. Nach Wiederbeginn fand David Witteveen sogar die Chance auf das 2:2 vor, die Admira machte jedoch im Konter alles klar. Abermals traf Monschein (69.). Trainer Stefan Rapp: „Der Spielverlauf war ungünstig, zudem haben wir die Chance auf das 2:2 ausgelassen und ein billiges Gegentor erhalten. In gewissen Phasen war der Ligaunterschied erkennbar.“