Erstellt am 28. Februar 2012, 16:10

ÖFB-Team gegen Finnen um ersten Sieg unter Koller. Die ÖFB-Auswahl kämpft am Mittwoch (20.30 Uhr/live ORF eins) im Klagenfurter Wörthersee-Stadion gegen Finnland um einen erfolgreichen Start ins neue Länderspieljahr. Nach dem 1:2 beim Debüt von Teamchef Marcel Koller im November in der Ukraine peilt der Schweizer seinen ersten Sieg in Diensten des ÖFB an und hofft dabei vor allem auf seine zahlreichen Legionäre, die zuletzt oft überzeugten.

Die ÖFB-Auswahl kämpft am Mittwoch (20.30 Uhr/live ORF eins) im Klagenfurter Wörthersee-Stadion gegen Finnland um einen erfolgreichen Start ins neue Länderspieljahr. Nach dem 1:2 beim Debüt von Teamchef Marcel Koller im November in der Ukraine peilt der Schweizer seinen ersten Sieg in Diensten des ÖFB an und hofft dabei vor allem auf seine zahlreichen Legionäre, die zuletzt oft überzeugten.

An der Zuversicht der "Boygroup", wie Koller seine Mannschaft bezeichnete, sollte es gegen die Nummer 79 der FIFA-Weltrangliste (Österreich ist 71.) nicht scheitern. "Sie hat sehr viel Selbstvertrauen. Das Wichtigste ist jetzt, dass sie das auch auf den Platz rüberbringt", meinte der Coach, der sein Team wie schon in der Ukraine mit einem 4-2-3-1-System agieren lässt.

An der Grundformation ändert Koller im Vergleich zum Duell mit dem EM-Co-Gastgeber nichts, allerdings sollen Marc Janko und Co. noch offensiver als in Lwiw agieren. "Wir möchten als Heimteam auftreten, weiter nach vorne kommen und mehr Aktionen rund um den gegnerischen Strafraum haben. Unser Ziel ist, hinten zu Null zu spielen und vorne Tore zu machen", kündigte der 51-Jährige an.

Gegen eher defensiv eingestellte Finnen muss Koller in der Abwehr ohne Emanuel Pogatetz zurechtkommen. Der Steirer reiste wegen Knieproblemen am Dienstag zurück zu seinem Verein Hannover 96. "Man muss flexibel sein. So ist es eben eine Chance für andere", betonte Koller. Weil auch hinter dem Einsatz von Christian Fuchs wegen Leistenproblemen noch ein Fragezeichen steht, nominierte der Teamchef Salzburg-Defensivspieler Franz Schiemer nach.

Fix dabei ist hingegen Janko, obwohl der Kapitän nach einer mühevollen Anreise über den bestreikten Flughafen Frankfurt erst am Montagabend im ÖFB-Camp in Pörtschach eintraf. Ebenfalls zur Startformation dürfte Robert Almer zählen, der am Montag erstmals seit Monaten bei Fortuna Düsseldorf wieder im Tor stand. "Das ist natürlich sehr gut für uns", freute sich der Nationaltrainer angesichts der Goalie-Problematik im ÖFB-Team.