Erstellt am 23. Februar 2014, 13:44

ÖFB-Team in EM-Quali gegen Russland und Schweden. Österreichs Fußball-Nationalteam war bei der Auslosung für die EM-Qualifikation nicht gerade vom Glück verfolgt.

Wie die Ziehung am Sonntag in Nizza ergab, kämpft die Auswahl von Marcel Koller gegen Russland, Schweden, Montenegro, Moldawien und Liechtenstein um die Teilnahme an der Endrunde von 10. Juni bis 10. Juli 2016 in Frankreich. Das Kontinentalturnier geht erstmals mit 24 Mannschaften über die Bühne - das hat zur Folge, dass die Sieger, die Zweiten und der beste Dritte der neun Gruppen fix für die EM qualifiziert sind. Die acht übrigen Dritten kämpfen im November 2015 in Play-offs um die vier verbliebenen Plätze.

Wieder gegen Ibrahimovic

Eine Platzierung unter den Top-3 wird allerdings kein leichtes Unterfangen. Russland qualifizierte sich zuletzt als Gruppensieger noch vor Portugal fix für die WM in Brasilien, mit Schweden und Star-Spieler Zlatan Ibrahimovic machten David Alaba zuletzt im vergangenen Oktober unliebsame Bekanntschaft. Durch ein 1:2 in Solna verpassten die Österreicher die Teilnahme am WM-Play-off, die Schweden zogen danach gegen Portugal den Kürzeren.

Montenegro gefährlicher Konkurrent

Dazu kommt mit Montenegro ein weiterer unangenehmer Gegner. Die Balkan-Truppe scheiterte im Kampf um einen EM-2012-Start erst im Play-off an Tschechien. In der jüngsten WM-Qualifikation lagen die Montenegriner lange Zeit gut im Rennen um Platz zwei und beendeten die Gruppe schließlich hinter England und der Ukraine, aber noch vor Polen an der dritten Stelle.

In derselben WM-Quali-Gruppe landete Moldawien vier Punkte hinter Montenegro und zwei Zähler hinter Polen auf Rang fünf. Zum Abschluss dieser Qualifikation gelang den Moldawiern ein 5:2 in Montenegro - allerdings in einem bereits bedeutungslosen Match. Weitere Achtungserfolge waren jeweils daheim ein 0:0 gegen die Ukraine und ein 1:1 gegen Polen. Für Österreich setzte es in Moldawien am 7. Juni 2003 in der EM-Qualifikation eine 0:1-Niederlage.

Auch gegen Liechtenstein, die laut Papierform schwächste Mannschaft der Gruppe, tat sich das ÖFB-Team zuletzt auswärts immer schwer. Am 7. Oktober 2000 gab es in der WM-Qualifikation ein knappes 1:0, am 6. Oktober 2006 siegten die Österreicher in einem Freundschaftsspiel in Vaduz nach 0:1-Rückstand noch 2:1.