Erstellt am 12. Oktober 2011, 12:53

ÖFB-Team mit überwiegend positivem Resümee. Die österreichischen Fußball-Teamspieler haben nach der "Asien-Tournee" zum Abschluss der EM-Qualifikation ein überwiegend positives Resümee gezogen. Zwar zeigten sie sich mit ihrer Leistung beim 0:0 in Astana nicht zufrieden, dennoch wurde die neuntägige Zusammenkunft nicht nur wegen des 4:1 gegen Aserbaidschan als Weiterentwicklung bewertet. Auch Teamchef Ruttensteiner war nicht unzufrieden.

"Wir sind zwar traurig, weil wir nur vier und nicht sechs Punkte geholt haben. Aber es zählt mehr, was in den letzten Tagen geformt wurde", erklärte Christian Fuchs. Der Niederösterreicher begrüßte die von Interims-Teamchef Willi Ruttensteiner vorgenommenen Änderungen, die unter anderem die vermehrte Arbeit im taktischen Bereich und die Förderung des Mannschaftsklimas betrafen.

Dies war unter Dietmar Constantini offenbar weniger der Fall. "Wir haben in der EM-Qualifikation die Erkenntnis gewonnen, dass es so, wie es war, nicht funktioniert. Aber jetzt weht schon ein anderer Wind", meinte Fuchs und sehnte den Amtsantritt von Marcel Koller förmlich herbei. "Es ist nicht schlecht, wenn ein Trainer von außen kommt."

Auch Andreas Ivanschitz setzt voll auf den kommenden Teamchef. "Es beginnt eine neue Ära und alle freuen sich darauf", behauptete der Mittelfeldspieler. Ob mit dem Schweizer die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien geschafft werden könnte, wagte Ivanschitz nicht zu prognostizieren. "Jetzt muss man ihm einmal eine Chance geben und ihn in Ruhe arbeiten lassen. Es macht erst Sinn, im nächsten Jahr über die Quali zu reden."

Auch Ruttensteiner war trotz des 0:0 in Kasachstan nicht unzufrieden. Vier Punkte aus den zwei Spielen seien "in Ordnung". Er sah mehrere Gründe für die enttäuschende Nullnummer vor offiziell 22.000 Zuschauern in der Astana Arena. Schlechte Tagesform, mangelnde Chancenverwertung und auch die Stärke des Gegners hätten einen Sieg verhindert, vermutete der Oberösterreicher. Der Interims-Coach glaubt an die Chance auf eine WM-Teilnahme und blickt nun hoffnungsvoll auf die Zusammenarbeit mit Neo-Teamchef Marcel Koller.