Erstellt am 28. Mai 2013, 10:26

ÖFB-Team startet ohne Alaba Schweden-Countdown. Österreichs Fußball-Nationalteam startet im Südburgenland den Countdown für den Schlager der Fußball-WM-Qualifikation am 7. Juni gegen Schweden.

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Die ÖFB-Kicker sind am Dienstagabend ins Teamquartier in Stegersbach eingezogen, am Mittwoch bittet Teamchef Marcel Koller um 10.00 Uhr zur ersten Trainingseinheit.

Vom 23-Mann-Kader fehlen allerdings in Stegersbach noch zahlreiche Akteure. Allen voran der frisch gebackene Champions-League-Sieger David Alaba. Der Wiener bestreitet am Samstag (20.00 Uhr) in Berlin mit Bayern München das deutsche Cupfinale gegen den VfB Stuttgart mit seinem Landsmann Martin Harnik.

Neben den Legionären Alaba, Harnik und Aleksandar Dragovic (mit FC Basel im Ligaeinsatz) rücken auch die ÖFB-Teamkicker von Österreichs Meister Austria nicht in Stegersbach ein. Heinz Lindner, Manuel Ortlechner, Markus Suttner und Philipp Hosiner bestreiten am Donnerstag (16.30 Uhr) in Wien mit den Violetten das ÖFB-Cupfinale gegen Pasching. Schalke-Legionär und ÖFB-Captain Christian Fuchs ist ab Donnerstag in Stegersbach dabei.

Für die ÖFB-Kicker, die im Südburgenland von U19-Teamspieler Marcel Sabitzer verstärkt werden, stehen in Stegersbach bis Samstag insgesamt sechs Trainingseinheiten auf dem Programm. Von Samstagnachmittag bis Sonntagabend hat die ÖFB-Auswahl frei, danach versammelt Koller das gesamte Aufgebot, also auch Alaba und Co., in Wien zur finalen Vorbereitung. Dort folgen von Montag bis Donnerstag sieben weitere Einheiten, die Partie gegen die Schweden wird dann am Freitag um 20.45 Uhr im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion stattfinden.

In der Gruppe C der WM-Quali eilt Deutschland mit 16 Punkten aus 6 Spielen scheinbar unaufhaltsam Richtung Platz eins und direkter Quali für Brasilien 2014. Um den zweiten Platz hat sich ein spannender Dreikampf entwickelt. Österreich, Schweden und Irland weisen jeweils 8 Punkte auf, allerdings haben die Schweden ein Match weniger ausgetragen. Die acht besten Gruppenzweiten der neun Pools spielen dann im Play-off um die vier verbleibenden Startplätze Europas.