Erstellt am 19. Oktober 2013, 17:23

ÖFB-U17-Team startete mit 2:2 gegen Kanada in WM. Österreichs U17-Fußball-Nationalteam ist zum Auftakt der WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Sieg verwehrt geblieben.

Die Truppe von Teamchef Hermann Stadler trennte sich am Samstag im Sheikh Rashid Stadium in Dubai von Kanada mit 2:2. Der nach seiner Verkühlung rechtzeitig fit gewordene Sascha Horvath (28.) und Nikola Zivotic (61.) waren für die ÖFB-Truppe erfolgreich. Die Österreicher sind damit wieder einmal ohne Sieg in einen Bewerb gestartet. In der Folge trafen mit Argentinien und dem Iran die restlichen beiden Gruppe-E-Teams aufeinander. Die Argentinier sind am Dienstag der nächste Österreich-Gegner.

Während die Kanadier im Abschluss vorerst die nötige Effizienz vermissen ließen, waren die Österreicher gleich mit ihrer ersten wirklich guten Aktion erfolgreich. Nach einem Einwurf gab Ripic zurück auf Horvath, der via Unterkannte der Latte einschoss (28.). Gleich darauf hätte das 2:0 fallen können, nach Horvath-Vorarbeit hatte Ripic aber mit einem Stangenschuss Pech (30.).

Sieg wäre für beide Teams möglich gewesen

Die ÖFB-Auswahl hatte bei 36 Grad bis zur Pause mehr vom Spiel, Daniel Ripic scheiterte aus spitzem Winkel an Kanada-Tormann Carducci (41.). Nach dem Seitenwechsel bekamen die wenigen Zuschauer im Stadion eine flotte Partie geboten, in der die Abwehrreihen auf beiden Seiten immer wieder anfällig waren.

Peric sprang an einer Flanke vorbei, Zivotic war zu zaghaft und Jordan Hamilton traf unhaltbar für Schlager ins Eck zum 1:1 (53.). Und es kam noch schlechter für die ÖFB-Kicker. Elias Roubos (58.) verwertete einen umstrittenen Elfer sicher.

Die Stadler-Truppe steckte aber nicht auf und kam dank des schönsten Treffers im Spiel schnell wieder zurück. Nach Gluhakovic-Flanke war Zivotic via Seitfallzieher erfolgreich (61.). Der Sieg wäre in der Folge für beide Mannschaften noch möglich gewesen. Die Kanadier hatten bei einem Lattenschuss von Bustos (71.) Pech. Auf der anderen Seite blieb die Schlussoffensive der am Ende klar dominierenden Österreicher unbelohnt.