Erstellt am 08. August 2011, 17:13

ÖFB-U21-Team bei Generalprobe mit vielen Ausfällen. Am 1. September startet Österreichs neues U21-Nationalteam in Luxemburg in die Qualifikation für die EM 2013. Die Generalprobe steigt am Dienstag (17.00 Uhr in Sligo) gegen Irland. U21-Teamchef Andreas Herzog muss beim letzten Test allerdings auf zehn Kandidaten verzichten.

So fehlen unter anderem die U20-WM-Spieler Emir Dilaver, Patrick Farkas, Christian Klem, Samuel Radlinger, Michael Schimpelsberger, Daniel Schütz, Andreas Weimann und Richard Windbichler sowie Christopher Dibon (Admira) und Daniel Royer (Ried), die für das A-Team gegen die Slowakei nominiert worden sind.

"Es fehlen einige Spieler, aber man muss das positiv sehen. Dibon und Royer sind zu ihrem Glück beim A-Team, einige andere haben wieder eine Chance, sich zu beweisen", erklärte Herzog. Die Situation ist nicht neu für den U21-Cheftrainer, allerdings hätte er im Hinblick auf die EM-Qualifikation gewünscht, dass sich sein Team mehr Automatismen einüben kann.

Im September wird er wieder auf die Spieler setzen können, die bei der U20-WM die Hoffnungen mit nur einem Punkt und ohne Torerfolg nicht erfüllt haben. "Sie sind jetzt sicher frustriert, weil sie sich viel vorgenommen haben. Aber sie dürfen den Kopf nicht hängen lassen und müssen bei ihren Clubs sofort wieder durchstarten", meinte Herzog. Entscheidend sei ohnehin, "wieviele von ihnen Leistungsträger in der obersten Spielklasse werden."

Herzog ist dennoch zuversichtlich für die Qualifikation, in der in Gruppe 10 neben Luxemburg noch die Niederlande, Schottland und Bulgarien die Gegner sind. "Das Potenzial ist da", ist Herzog überzeugt. Irland wird da ein echter Prüfstein. Herzog hat das Spiel der Iren gegen Portugal gesehen, als die Talente von der Insel erst durch zwei Treffer in der Schlussphase verloren haben, nachdem sie kaum Chancen zugelassen haben. "Sie haben mich beeindruckt", sagte Herzog.