Erstellt am 14. Januar 2014, 22:20

ÖHB-Männer verloren bei EM gegen Dänemark 29:33. Gastgeber und Titelverteidiger Dänemark ist für Österreichs Handball-Männer wie erwartet eine Nummer zu groß gewesen.

Im zweiten Auftritt bei der EM musste sich die Auswahl von Patrekur Johannesson am Dienstag in Herning mit 29:33 (12:18) geschlagen geben, stemmte sich dank eines kämpferischen Auftritts aber erfolgreich gegen eine hohe Niederlage. Der Aufstieg ist ohnehin weiter in Reichweite.

Am Donnerstag wartet Mazedonien

Vor 14.000 Zuschauern in einer brodelnden und ausverkauften Jyske Bank Boxen konnte Österreich nach der 30:20-Überraschung gegen Tschechien am Sonntag dem großen Titelfavoriten zwar nie richtig gefährlich werden, zeigte aber bis zum Schluss eine engagierte Leistung und hielt das Ergebnis in erträglichen Grenzen. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt der ÖHB-Truppe ohnehin nicht. Am Donnerstag steht das letzte Spiel gegen Mazedonien an, das sich am Dienstag von Tschechien mit einem 24:24 trennte. Ein Remis würde fix den Aufstieg bringen, je nach dem Ergebnis im Parallelspiel könnte auch eine Niederlage reichen.

Im Vergleich zum Tschechien-Spiel startete Österreich nur mit einer Änderung. Am Kreis agierte Markus Wagesreiter, der aber bald Christoph Edelmüller Platz machte. Überhaupt nahm Johannesson im Lauf des Spiels zahlreiche Veränderungen vor, durchschlagenden Erfolg brachte es keine. Dabei begann die Partie gut. Kapitän Viktor Szilagy sorgte für die 1:0-Führung, Santos vergab mit einem technischen Fehler im Gegenstoß die Chance aufs 2:0, die Dänen setzten sich in der Folge auf 3:1 ab.

Dänen bauten Führung sukzessive aus

Die Dänen, angeführt von einem glänzenden Superstar Mikkel Hansen, setzten sich Schritt um Schritt ab, bauten während der ersten Zwei-Minuten-Strafe für Österreich den Vorsprung erstmals auf fünf Tore aus (13:8/21.). Zur Pause stand ein 18:12. Die ÖHB-Auswahl bäumte sich aber auch nach dem Seitenwechsel wieder auf, verkürzte nach zwischenzeitlichem Sieben-Tore-Rückstand auf 15:20 und überstand eine doppelte Unterzahl einigermaßen glimpflich (22:16/39.).

Weil die Abwehr auch besser stand als noch in der ersten Hälfte, kam man in der Schlussphase sogar noch mehrmals auf vier Tore heran. In Verlegenheit ließen sich die Dänen davon freilich nicht mehr bringen.