Erstellt am 03. August 2012, 12:36

ÖOC trotz magerer Ausbeute bei Olympia ohne Panik. Die Führungsspitze des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) mit Präsident Karl Stoss und Generalsekretär Peter Mennel hat am Freitag bei den Spielen in London eine Halbzeitbilanz gezogen.

An den ersten sechs Wettkampftagen hat es für das ÖOC-Team noch keinen Medaillengewinn gegeben, "aber abgerechnet wird beim Schlusspfiff, das ist am 12. August", sagte Stoss. Der Vorarlberger wies darauf hin, dass es keinen Sinn mache, Unruhe zu stiften. Man solle jungen Sportlern die Chance geben und sie nicht als Olympia-Touristen bezeichnen. "Es geht nicht an, dass Sportler in Interviews verunglimpft werden. Mitten in den Spielen eine Strukturdiskussion zu machen, finde ich kontraproduktiv." Sportlich positiv überrascht habe Stoss Schwimmer Dinko Jukic als Vierter über 200 m Delfin. "Mit 'Blech' knapp vorbei, aber ist auch vorbei. Das tut sehr weh."

Mennel kündigte an, dass die Olympia-Zentren in der Betreuung der Sportler künftig stärker miteinbezogen würden, auch im Trainerbereich werde es Änderungen geben. "Wir sind zwei Jahre im Amt", nahm er auf die aktuelle ÖOC-Führungsspitze Bezug. "Wir haben schon wesentlich mehr in Bewegung gesetzt, als vorher passiert ist. Wir werden dieses Rad auch weiterdrehen."