Erstellt am 05. März 2014, 21:34

Österreich - Uruguay trennen sich 1:1. Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem Unentschieden in das Länderspiel-Jahr 2014 gestartet.

APA17324898 - 05032014 - KLAGENFURT - …STERREICH: Marc Janko (m./AUT) und Teamkollegen jubeln Ÿber das Tor zum 1:0 wŠhrend des Fu§ball-Testspieles …sterreich gegen Uruguay am Mittwoch, 5. MŠrz 2014, im Wšrthersee-Stadion in Klagenfurt. APA-FOTO: HERBERT NEUBAUER  |  NOEN, HERBERT NEUBAUER (APA)
Österreichs Fußball-Nationalteam ist am Mittwoch mit einem Achtungserfolg ins neue Länderspieljahr gestartet. Die ÖFB-Auswahl holte vor 22.000 Zuschauern im Klagenfurter Wörthersee-Stadion ein 1:1 im Testspiel gegen Uruguay und bot dabei in der ersten Hälfte eine gute Leistung. Marc Janko schoss Österreich in der 14. Minute in Führung, Alvaro Pereira gelang in der 66. Minute der Ausgleich.

Der Trabzonspor-Stürmer hatte schon bei der ersten Chance der Gastgeber seine Beine im Spiel, als Zlatko Junuzovic aus rund 20 Metern über die Latte schoss. Neun Minuten später wurde ein Fersler des - möglicherweise leicht im Abseits stehenden - Werder-Legionärs an der Strafraumgrenze von Maxi Pereira ideal zu Janko weitergeleitet, der eiskalt via Innenstange abschloss. Es war das 17. Tor im 38. Länderspiel für den 30-Jährigen, der schon beim 1:0 im vergangenen November gegen die USA getroffen hatte.

Österreicher zunächst mit konzentriertem Spielaufbau 

Das frühe 1:0 war der Lohn einer starken Anfangsphase, in der sich die Uruguayer trotz ihrer Stürmerstars Luis Suarez und Diego Forlan nicht entfalten konnten. Die Österreicher, bei denen Markus Suttner anstelle von Christian Fuchs links in der Viererkette begann, überzeugten hingegen mit einem konzentrierten Spielaufbau, was vor allem am in dieser Phase starken Zentrums-Trio Christoph Leitgeb/Junuzovic/David Alaba lag.

Letzterer hatte in der 18. Minute Pech - sein Freistoß aus gut 20 Metern wurde von Uruguay-Goalie Fernando Muslera an die Latte gelenkt, den Nachschuss verzog Marko Arnautovic. Schon drei Minuten zuvor hatte der Schlussmann einen Kopfball von Martin Hinteregger nach einem Alaba-Corner entschärft. Außerdem war Muslera bei einem Alaba-Schuss kurz vor der Pause zur Stelle.

Uruguayer in der zweiten Hälfte spielbestimmende Mannschaft

Vom Weltranglisten-Siebenten und regierenden Copa-America-Sieger waren vor dem Seitenwechsel nur zwei gefährliche Aktionen aus Standardsituationen zu sehen - aber die hatten es in sich. In der 22. Minute schlenzte Suarez einen Freistoß an die Latte, in der 30. Minute verlängerte der Liverpool-Goalgetter einen Forlan-Freistoß zum kurz zuvor eingewechselten Gimenez, der aus zwei Metern drüber schoss.

In der zweiten Hälfte flaute die Partie wohl auch aufgrund einiger Wechsel ab, der Rhythmus bei den Österreichern ging verloren. Dies sollte sich in der 66. Minute rächen: Nach einem Eckball nutzte Alvaro Pereira die allgemeine Konfusion in der ÖFB-Mannschaft und spitzelte den Ball aus kurzer Distanz ins Netz. Bereits eine Minute zuvor hatte Suarez die Riesenchance auf das 1:1 auf dem Fuß gehabt, war aber am für Robert Almer eingewechselten Keeper Heinz Lindner gescheitert.

Auch nach dem Ausgleich blieben die Uruguayer die spielbestimmende Mannschaft und haderten in der 70. Minute nicht zu Unrecht mit Schiedsrichter Deniz Aytekin, der nach einer Attacke von Suttner an Christhian Stuani im Strafraum keinen Elfmeter gab.

So blieb es beim 1:1, das die Bilanz gegen südamerikanische Teams nicht unbedingt verbessert. In 18 Duellen mit Südamerikanern holte Österreich nur zwei Siege. Trist ist auch die ÖFB-Statistik in Klagenfurt: In insgesamt neun Partien in der Kärntner Landeshauptstadt reichte es bei zwei Unentschieden und fünf Niederlagen nur zu zwei Siegen.