Erstellt am 05. Mai 2011, 18:35

Österreich verlor bei WM gegen Weißrussland 2:7. Die Pleitenserie der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in der Slowakei ist auch zum Auftakt der Abstiegsrunde weitergegangen. Die ÖEHV-Auswahl bezog am Donnerstag in Kosice gegen Weißrussland ein 2:7-(0:3,0:2,2:2)-Debakel. Damit ist Österreich dem vierten Abstieg in Folge wieder einen großen Schritt näher gekommen.

Die Pleitenserie der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in der Slowakei ist auch zum Auftakt der Abstiegsrunde weitergegangen. Die ÖEHV-Auswahl bezog am Donnerstag in Kosice gegen Weißrussland ein 2:7-(0:3,0:2,2:2)-Debakel. Damit ist Österreich dem vierten Abstieg in Folge wieder einen großen Schritt näher gekommen.

Österreich muss wohl gegen Slowenien am Samstag (12.15 in Bratislava) und Lettland am Sonntag (20.15 in Kosice) gewinnen, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen - und auch das könnte zu wenig sein. Zudem wären dafür eine enorme Leistungssteigerung, für die es keine Anzeichen gibt, notwendig. Slowenien besiegte unterdessen Lettland im Parallelspiel mit 5:2.

Einen Tag nach der 0:5-Abfuhr gegen Norwegen setzte Teamchef Bill Gilligan auf komplett neue Linien. Der gelernte Stürmer Matthias Trattnig rückte von der Verteidigung in den Angriff vor und sollte mit Thomas Koch und Oliver Setzinger eine offensivstarke Linie bilden. Anstelle des verletzten Michael Raffl stürmte Daniel Welser mit Roland Kaspitz und Thomas Raffl, Manuel Latusa kam in die dritte Linie, Michael Schiechl und Markus Peintner erhielten ihre ersten Einsätze bei dieser WM. Auch die Verteidiger-Paare wurden großteils umgestellt.

Das Ergebnis war aber dasselbe wie 24 Stunden davor: auf ganzer Linie nicht A-WM-tauglich. Die Österreicher brachten im ersten Drittel keine einzige nennenswerte Aktion zusammen und kassierten so wie gegen Norwegen in den ersten 20 Minuten gleich drei Gegentreffer. Jewgeni Kowirschin brachte die Weißrussen in Führung (5.), ihre zwei NHL-Spieler Michail Grabowski von den Toronto Maple Leafs (18.) und Andrej Kostitsyn von den Montreal Canadiens (19.) sorgten mit einem Doppelschlag früh für klare Verhältnisse.

Jürgen Penker wurde danach erlöst und im Tor durch Fabian Weinhandl ersetzt. Doch auch dem erging es nicht besser. Artjom Demkow erhöhte auf 4:0, Sergej Demagin mit einem bezeichnenden Tor auf 5:0 (33.): Im österreichischen Powerplay verlor Darcy Werenka nach einem schlechten Pass von Welser die Scheibe, Demagin zog alleine aufs Tor und verwertete sicher. Im Schlussdrittel brachen Setzinger im Powerplay (41.) und WM-Debütant Schiechl (54.) wenigstens die Torflaute. An der klaren Niederlage und der ernüchternden Torbilanz (drei Tore in vier Spielen) änderte das aber auch nichts mehr.