Erstellt am 30. Mai 2011, 13:43

Österreich will Deutschland ein "Haxerl" stellen. Österreichs Teamfußballer haben ihrem Trainer Dietmar Constantini am Montag in Bad Tatzmannsdorf zum 56. Geburtstag gratuliert. "Es wird sich erst weisen, ob 56 ein gutes Alter ist", meinte Constantini vier Tage vor dem EM-Quali-Match in Wien gegen Deutschland.

Österreichs Teamfußballer haben ihrem Trainer Dietmar Constantini am Montag in Bad Tatzmannsdorf zum 56. Geburtstag gratuliert. "Es wird sich erst weisen, ob 56 ein gutes Alter ist", meinte Constantini vier Tage vor dem EM-Quali-Match in Wien gegen Deutschland. "Wir wollen ihm das schönste Geschenk am Freitag machen: einen Sieg gegen Deutschland", sagte Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger.

Für den 23-Jährigen ist es nach Meisterschaftsende noch einmal ein Riesen-Highlight. "Wir wollen den Deutschen ein Haxerl stellen. Davon träumt jeder österreichische Fußballer. Wir sind alle positiv angespannt", stellte Baumgartlinger, der von 2001 bis 2009 bei 1860 München gespielt hat, klar.

Schlechte Nachrichten gab es für Constantini von Verteidiger Aleksandar Dragovic. Der Basel-Legionär hat Fieber, möglicherweise wird der 20-Jährige das Teamcamp verlassen. Neu in Bad Tatzmannsdorf sind seit Montagmittag die frisch gebackenen Rieder Cupsieger Daniel Royer und Thomas Schrammel. Martin Harnik wird von einer Muskelverhärtung im Oberschenkel geplagt, trainiert aber mit der Mannschaft.

Anstelle von Dragovic könnte Paul Scharner gemeinsam mit Emanuel Pogatetz die routinierte und kampfstarke Innenverteidigung bilden. "Unsere Legionäre haben schon oft bewiesen, dass sie jederzeit überall mithalten können", ist sich Constantini sicher, dass man Klasseleute wie Mesut Özil oder Mario Gomez in den Griff bekommen kann. Wenn irgendwie möglich, soll sein Team die Deutschen beschäftigen. "Sonst sind wir hinten irgendwann überbeschäftigt."

Außenseiterchancen auf einen Einsatz hat der Rapidler Stefan Kulovits, der sein erstes und bisher einziges A-Länderspiel 2005 bestritten hat. Kulovits hat bei Rapid von der Trennung von Peter Pacult profitiert und unter Interimsnachfolger Zoran Barisic starke Spiele gezeigt.