Erstellt am 12. Juli 2011, 12:21

Österreichs Footballer wollen bei WM nun Platz 5. Der Traum von einer Medaille bei der Heim-WM ist für Österreichs Footballer nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel zerplatzt. Das 14:36 gegen Kanada gibt aber Anlass zur Hoffnung. Die Österreicher wollen nun zumindest Platz fünf, und damit zur Nummer eins in Europa avancieren. Dafür darf aber am Mittwoch (19.00 Uhr/live ORF Sport Plus) zumindest einmal gegen Frankreich nicht verloren werden.

Der Traum von einer Medaille bei der Heim-WM ist für Österreichs Footballer nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel zerplatzt. Das 14:36 gegen Kanada gibt aber Anlass zur Hoffnung. Die Österreicher wollen nun zumindest Platz fünf, und damit zur Nummer eins in Europa avancieren. Dafür darf aber am Mittwoch (19.00 Uhr/live ORF Sport Plus) zumindest einmal gegen Frankreich nicht verloren werden.

"Wir wollen das beste europäische Team sein", versicherte Receiver Jakob Dieplinger, der im vierten Viertel gegen Kanada den ersten österreichischen WM-Touchdown der Geschichte gefangen hatte. "Dafür müssen wir Frankreich und wohl auch Deutschland schlagen." Bei der EM im Vorjahr in Deutschland hatten sich die Österreicher hinter den beiden Rivalen noch mit EM-Bronze begnügen müssen. Dieplinger: "Es war knapp, jetzt wollen wir die Revanche."

Die Franzosen haben ihre beiden Auftaktspiele in Gruppe B ebenfalls verloren - mit 10:45 (Kanada) und 10:35 (Japan) sogar noch deutlicher als die Österreicher, denen damit bereits ein unwahrscheinliches Remis zum dritten Gruppenplatz reichen würde. "Wir hoffen, dass wir jetzt Spiele gewinnen", versicherte Österreichs Teamchef Rick Rhoades. "Aber es wird schwierig. Frankreich hat sich seit der EM erheblich verbessert."

Zudem haben die Österreicher - wie alle Teams in einem dermaßen engen Spielplan - Verletzungssorgen. Top-Runningback Florian Grein etwa zog sich im Finish gegen Kanada ein eingerissenes Band im Sprunggelenk zu, will aber gegen Frankreich spielen. "Das ist eine WM, etwas anderes kommt für mich gar nicht infrage", erklärte der Tiroler. Auf der gleichen Position hatte Andrej Klimann bereits vor der WM einen Kreuzbandriss erlitten.

Noch einmal über die Grenzen zu gehen, dafür könnten die Fans verantwortlich sein. Die nicht ganz 5.000 Zuschauer hatten die UPC-Arena gegen Kanada vor allem nach den Touchdowns von Dieplinger und Lokalmatador Mario Nerad in ein Tollhaus verwandelt. "Diese Fans sind außergewöhnlich", meinte Rhoades.