Erstellt am 10. September 2013, 14:53

ÖTV-Davis-Cup-Team in Groningen auf langsamem Sandplatz. Das österreichische Davis-Cup-Team hat sich zu Wochenbeginn in Groningen mit seiner Vorbereitung auf das Play-off-Duell der Weltgruppe mit den Niederlanden zufrieden geäußert.

 |  NOEN, JUANJO MARTIN (EFE)
ÖTV-Kapitän Clemens Trimmel wie auch Führungsspieler Jürgen Melzer äußerten sich in ihren Stellungnahmen sowohl zu Platz als auch zur Umstellung im Team nach der verletzungsbedingten Absage von US-Open-Doppelfinalist Alexander Peya.

"Eine sehr schöne Location", sagte Trimmel über das MartiniPlaza-Stadion. "In der Halle gibt es gute Lichtverhältnisse. Die Zuschauerränge sind sehr eng am Platz. Das sorgt wahrscheinlich für eine positive Davis-Cup-Atmosphäre." Der Wiener sprach von einem relativ langsamen Sandplatz. Melzer: "Die Bälle sind sehr, sehr schwer - die machen alles sehr langsam. Der Platz selber ist fair." Es würden sich kaum Bälle verspringen.

Beide bedauerten Peyas Ausfall, besonders dessen Freund Melzer. "So jemanden vorgeben zu müssen, tut dem ganzen Team weh", meinte der Niederösterreicher über den Doppel-Weltranglisten-Dritten, lobt aber auch "Ersatz" Oliver Marach. "Es kommt mit Olli einer nach, de im Davis Cup bewiesen hat, dass er über sich hinauswachsen kann. Er ist ein würdiger Ersatz." Trimmel über den Steirer: "Mit ihm haben wir einen sehr arrivierten Doppelspieler dazubekommen."

Bei der Analyse der niederländischen Spieler hob Melzer Doppel-Spezialist Jean-Julien Rojer heraus. "Er ist wirklich ausgezeichnet, hat im Davis Cup auf Sand sogar Federer und Wawrinka (Anm.: Schweiz) geschlagen." Der 32-Jährige bezeichnete die "Oranje"-Truppe als Favorit. "Ich glaube aber schon, dass wir unsere Chancen haben."