Erstellt am 10. August 2016, 06:46

von Martin Ivansich

Segler Frank/Zajac haben eine Medaille im Visier. Für die burgenländischen Boote wird es ab heute ernst. Thomas Zajac und Tanja Frank segeln, so wie Matthias Schmid und Flo Reichstädter, um Edelmetall.

Premiere. Für die Nacra17-Klasse ist des die Premiere bei Olympischen Spielen. Tanja Frank und Thomas Zajac zählen dabei zu den Anwärtern auf eine Medaille. Foto: Privat  |  privat

Mit zahlreichen Trainingseinheiten vor Ort, jahrelanger Vorbereitung und viel Optimismus reisten Matthias Schmid und Florian Reichstädter zu den Olympischen Spielen nach Rio, wo heute (18.15 Uhr) der Startschuss zum 470er-Bewerb fällt.

470er-Team geht top vorbereitet an den Start

„Wir haben unser Programm nach Wunsch durchziehen können und unsere Sachen beisammen. Das Boot wurde punkto Beschläge noch einmal optimiert, die neuen Fallen und Schoten sind eingesegelt, Ruder und Schwert passen, auch bei den Focken ist alles klar. Bei Großsegel und Spinnaker haben wir je zwei gleichwertige Segel und noch die Qual der Wahl. Wir sind seit knapp zehn Tagen in Rio und haben noch einige Male getestet, um im Rhythmus zu bleiben und uns sukzessive auf den Bewerb einzustimmen“, so Steuermann Matthias Schmid, der meint: „Im Segeln kann es sehr eng zur Sache gehen, aber wenn es optimal läuft, dann ist für uns alles drin.“

Ebenfalls heute beginnt der Nacra17-Bewerb, wo Tanja Frank und Thomas Zajac (Burgenländischer Yachtclub) ein Wort, um die Medaillen mitreden wollen. „Uns geht es wie den anderen, wir wurden stark gefordert, haben noch einmal voll durchgezogen, die letzten Entscheidungen bei der Abstimmung getroffen und freuen uns jetzt extrem auf daheim. So gut das Training auch war, ein paar Tage Ruhe haben uns gut getan. Wir werden mit Energie und mit vollen Akkus dabei sein. Wir werden unbeschwert und frech in unser Olympia-Debüt starten“, gibt sich Nacra17-Steuermann Thomas Zajac sichtlich optimistisch.