Erstellt am 21. Mai 2012, 13:45

OSV-Trio absolvierte erste EM-Etappe erfolgreich. Das österreichische Schwimm-Team hat es bei den 31. Langbahn-Europameisterschaften in Debrecen zum Auftakt am Montag auf drei Semifinal-Einzüge und einen österreichischen Rekord gebracht. Für den sorgte Uschi Halbreiner bei ihrem Aufstieg über 200 m Rücken.

In die Montag-Finalsession kamen zudem Hunor Mate über 100 m Brust und Martin Spitzer über 50 m Delfin. Etwas unerwartet ausgeschieden ist Jördis Steinegger über 400 m Lagen. Die schon für Olympia qualifizierte Steirerin hat ihr Training voll auf die Spiele in London ausgelegt, weshalb 4:50,94 Minuten und Rang elf in ihrer Spezialdisziplin 400 m Lagen erklärbarer sind. Steinegger selbst tröstete das allerdings nur wenig.

Halbreiner unterbot die bisherige nationale Rekordmarke von Steinegger in 2:14,40 um 6/100, was auf ihrer Hauptstrecke Rang 14 bedeutete. Im Semifinale wollte sich die Kärntnerin am späten Nachmittag weiter ans Olympialimit von 2:10,84 annähern. Mate hingegen kam auf der mittleren Brustlage in 1:01,89 schon bis auf 1,1 Sekunden an die London-Norm heran.

Damit hatte der gebürtige Ungar ebenso Platz 15 unter den Semifinalisten inne wie Spitzer im Delfinsprint. Für den Grazer war der Einstiegsbewerb ein guter Test für die 100 m Delfin am Freitag. "Es war gut, zu sehen, wie leicht es auf Delfin geht", meinte der 26-Jährige zu seinen 24,20 Sekunden recht erfreut. Bernhard Wolf (25,59/40.) nutzte das Rennen hingegen genauso zum Eingewöhnen wie Maxim Podoprigora die 100 m Brust (1:04,62/54.)

Ähnlich war es bei Podoprigoras Trainingskollegen Sebastian Stoss über 100 m Rücken. Seine 57,73 Sekunden (40.) waren alles andere als berauschend, der 26-Jährige setzt jedoch voll auf die 200 m Rücken. Dominik Dür schlug in 58,09 (41.) an, für ihn ist es vor dem fixen Karriere-Ende im Sommer sein letztes EM-Antreten.

Wie der Oberösterreicher hatte sich auch Christian Scherübl mehr erwartet. 3:54,04 Minuten bedeuteten über 400 m Kraul Platz zwölf, das war für den Aufstieg ins Finale um 55/100 zu langsam. David Brandl belegte in 3:55,14 Platz 15.

Im Damen-Delfinsprint schwammen sich Fabienne Nadarajah, Lisa Zaiser, Eva Chaves-Diaz und Desiree Felner für die wichtigeren Strecken ein, kamen aber nicht ins Semifinale. Für die erst 14-jährige Felner klappte es beim EM-Debüt immerhin mit einer persönlichen Bestzeit.