Erstellt am 30. November 2011, 00:00

Pangl kann wieder lachen. UNTERM MESSER / Bundesliga-Vorstand Georg Pangl wurde nach einem Kreuzbandriss operiert. Der Stotzinger ist am Weg zurück.

Nach einer operationsbedingten Auszeit ist Bundesliga-Vorstand Georg Pangl nun wieder am Weg zurück.BALDAUF  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

Vor elf Jahren war es noch ein unglückliches Kickerl, das Georg Pangl einen Riss des Seitenbands und des hinteren Kreuzbands eingebrockt hatte. Damals ersparte sich der Stotzinger eine Operation. Eine Alltagssituation vor einigen Wochen hievte ihn aber nun doch auf den OP-Tisch. Beim Nachlaufen seiner beiden Kinder wurde Pangl ein Loch in der Erde zum Verhängnis – das vordere Kreuzband riss und die Stabilität des Kniegelenks war endgültig im Eimer.

Vergangene Woche wurde der 46-Jährige im Eisenstädter Krankenhaus von Harald Boszotta – Leiter der Unfallchirurgie und zudem Spezialist für Sporttraumatologie – operiert. An Boszottas Seite stand übrigens Martin Ivanschitz, Bruder von Mainz-Legionär Andy, der als Assistenzarzt auf der Unfallchirurgie tätig ist.

Wenn die Neugierde bei der  eigenen Operation groß ist

Interessantes Detail: Aufgrund des „Kreuzstichs“, so der landläufig übliche Begriff für diese Narkosemethode, konnte Pangl seine eigene Operation (eine körpereigene Sehne wurde als Kreuzbandersatz eingesetzt) bei vollem Bewusstsein mitverfolgen. Gerne erinnert er sich zurück:: „Leider konnte ich nicht direkt zusehen, über den Bildschirm habe ich aber alles mitverfolgt. Es war wirklich interessant.“

Nicht nur über Boszotta und sein Team war der Bundesliga-Vorstand voll des Lobes, auch Physiotherapeut Johannes Fröhlich, der ihn in der Sportordination VIVA Steinbrunn behandelt („Pangl geht es den Umständen entsprechend sehr gut“), bekam vom Stotzinger gute Kritiken: „Sensationell, was wir in der ‚Reha‘ getan haben und wie bislang alles abgelaufen ist. Das Knie ist stabil, bereits am vierten Tag nach der Operation konnte ich die Krücken weglegen. Ich bin bestens versorgt.“