Erstellt am 11. Juni 2011, 19:58

Parndorf unterliegt Vienna mit 1:2. Zwei Tage nach dem 0:3 im Auswärtsspiel in Döbling musste Regionalliga-Ost-Meister Parndorf auch beim Heimspiel am Samstag eine Niederlage hinnehmen.

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Parndorf (APA) - Die Vienna spielt auch in der kommenden Saison in der Ersten Liga. Der Fußball-Traditionsverein aus Döbling feierte in Parndorf einen 2:1-(0:1)-Erfolg und kann damit für seine dritte Saison in Österreichs zweiter Spielklasse en suite planen. Nach dem 1:0 für Miroslav Milosevic (23.) gerieten die Wiener zwar ins Wanken, Erdzan Beciri (56.) und Wolfgang Mair (59.) erlösten aber nach rund einer Stunde die Gäste.

Für die Vienna nahm eine Saison, in der man von vielen schon zum Fixabsteiger gestempelt worden war, damit ein glückliches Ende. Parndorf hingegen verpasste auch im zweiten Anlauf hintereinander den Sprung von der Regionalliga in die zweite Liga. 2010 war WAC/St. Andrä zum Stolperstein geworden.

Die Wiener gaben im ausverkauften Heidebodenstadion vor rund 4.000 Zuschauern zu Beginn den Ton an, wurden aber - ausgenommen durch Standards - kaum gefährlich. Das rächte sich in der 23. Minute, als Ex-Vienna-Kicker Milosevic nach Vorlage von Jailson das 1:0 für die Hausherren gelang. Kein unumstrittener Treffer, hatte Milosevic in der Entstehung doch Hosiner per Foul gestoppt.

Das Spiel erfuhr eine plötzliche Wende, die Hausherren drückten nun auf das 2:0. Erst ließ sich Vienna-Goalie Traby fast überheben (26.), dann verfehlte Juroszek volley das Tor (27.). Und vier Minuten später schien das 2:0 perfekt - wurde aber nicht gegeben, weil Juroszek bei der Hereingabe auf Milosevic im Abseits gestanden war. Kurz vor der Pause verfehlte der Serbe zudem per Kopf das Tor.

Parndorf schien den Schwung auch in die zweite Hälfte mitgenommen zu haben, wurde schließlich aber kalt erwischt. Der alleingelassene Beciri per Kopf nach Freistoß (56.) und Mair nach Stanglpass von Kröpfl (59.) sorgten für klare Verhältnisse. Kurz darauf durfte sich auch noch der 18-jährige Traby beim Hands-Elfer gegen Milosevic auszeichnen (64.). Der Widerstand der Burgenländer war gebrochen, die Vienna brachte den Vorsprung problemlos über die Runden.