Erstellt am 30. März 2012, 13:03

Personeller Kahlschlag bei der NADA. Andreas Schwab ist nicht mehr Geschäftsführer der Nationalen Anti Doping Agentur. Er vereinbarte mit Sportminister Darabos, sein Dienstverhältnis aufzulösen.

Weiters teilte Schwab mit, dass die Mitglieder der Rechtskommission und deren Ersatzmitglieder "enthoben werden, um weiteren Schaden für die NADA und die Rechtskommission im Zusammenhang mit dem Fall Christian Hoffmann zu vermeiden".

Die Rechtskommission war zuletzt durch die Veröffentlichung von Auszügen einer von Hoffmann durchgeführten Tonaufnahme der Sitzung und der Entscheidungsfindung in die Kritik geraten. "Einen personellen Neustart bei der NADA halte ich im Interesse des Kampfes gegen Doping für den richtigen Schritt. Damit kann in der Öffentlichkeit wieder das notwendige Vertrauen zur NADA aufgebaut werden", teilte Sportminister Darabos mit.

Schwab wurde im Frühling 2008 zum Geschäftsführer der neuen NADA bestellt, die am 1. Juli 2008 ihre Tätigkeit aufnahm. Sein Vertrag wäre bis 2013 gelaufen. Gegenüber der APA wollte Schwab keinen weiteren Kommentar abgeben.