Erstellt am 01. April 2015, 06:55

von Bernhard Fenz

Verband in der Offensive. Stichwort Finanz und Gebietskrankenkasse: Der BFV unterstützt den „Hilferuf“ der Vereine und arbeitet einen Lösungsvorschlag aus.

Foto: Hafner  |  NOEN, Hafner
Bei einer Vorstandssitzung des Verbands wurde es fixiert: Der BFV unterstützt eine Petition, die auf Initiative einiger Vereine aus dem Süden entworfen wurde, die für alle Amateurklubs spricht und die auf aktuelle Probleme aufmerksam machen soll.



Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für einen Vereinsbetrieb zum einen seien ein Problem, zum anderen werden auch die aus Sicht der Petition strengen Prüfungsmechanismen und fragwürdigen Methoden durch die Finanz und die Gebietskrankenkasse angesprochen – Stichwort ehrenamtliche Funktionäre seien keine Sozialbetrüger oder Finanzkriminelle und dürften auch nicht als solche behandelt werden.

Schließlich gehe es beim Vereinsgeschehen primär um Bewegung und Sport, also ein gesundheitsförderndes Angebot. Dies sei in der Gesellschaft unverzichtbar.

„Nur noch wenige tun sich eine Funktion an“

Vor allem die sich anbahnende massive Funktionärskrise erfordere Maßnahmen. BFV-Präsident Gerhard Milletich: „Wir haben im Burgenland härtere Prüfungen als in anderen Bundesländern. Unter diesen besonderen Umständen wollen sich dann nur noch wenige Personen eine verantwortungsvolle ehrenamtliche Funktion antun.“

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen könne der Verband, wie Milletich einmal mehr klarstellte, nicht ändern, überhaupt habe der BFV nur wenig Handhabe („Wir sind keine Behörde“), allerdings soll ein in Auftrag gegebener Lösungsvorschlag zur Erleichterung für Vereine ausgearbeitet und mit der Petition an die zuständigen Verantwortungsträger geschickt werden.

BFV-Geschäftsführer Simon Knöbl: „Wir wollen vor allem Klarheit, wie geprüft wird und welche Rahmenbedingungen tatsächlich gelten. Dann können sich die Vereine auch darauf einstellen.“

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