Erstellt am 04. Dezember 2012, 10:14

Rapid bangt vor Metalist-Spiel um Hofmann. Rapid bangt vor dem letzten Spiel in der Gruppenphase der Europa League um den Einsatz von Steffen Hofmann.

Der Deutsche laboriert seit längerem an einer Oberschenkelblessur - ob er am Donnerstag (21.05 Uhr) im Wiener Happel-Stadion gegen Metalist Charkiw einlaufen kann, ist noch offen. "Ich weiß nicht, ob es sich ausgeht, ich schaue von Tag zu Tag", erklärte Hofmann. Nachdem der Mittelfeldspieler seine Augenverletzung halbwegs überwunden hatte, erlitt er einen Faserriss im Oberschenkel. Auf den gleichen Muskel bekam der Kapitän bei seinem Comeback vor zehn Tagen gegen die Admira einen Schlag, weswegen er beim 4:3 am Samstag gegen Ried schon zur Pause in der Kabine bleiben musste.

Nun will der 32-Jährige alles unternehmen, um für Donnerstag fit zu werden und seiner Mannschaft zu helfen, im letzten Auftritt in Pool K doch noch einen Zähler einzufahren und damit das Schicksal der Shamrock Rovers zu vermeiden. Die Iren beendeten die Europa-League-Gruppenphase im Vorjahr mit sechs Niederlagen in sechs Partien. "Die Gruppe mit null Punkten abzuschließen, wäre sehr unangenehm, das wollen wir unbedingt vermeiden", sagte Hofmann, der mit Rapid schon einmal eine Europacup-Gruppenphase ohne einen einzigen Zähler beendet hatte - 2005 in der Champions League.

Dass am Donnerstag das gleiche Szenario droht, hat laut Hofmann auch mit mangelndem Spielglück zu tun. "Es wäre viel mehr drin gewesen. Das erste Spiel gegen Rosenborg hätten wir nicht verlieren dürfen, da waren wir klar besser, und im zweiten Match in Charkiw haben wir eine sehr gute Leistung abgeliefert, da hat nur die Chancenauswertung nicht gepasst. Wenn wir da einen Punkt geholt hätten, wäre das ein Riesenschwung für uns gewesen."