Erstellt am 03. Oktober 2013, 21:12

Rapid dank Last-Minute-Tor 2:2 gegen Dynamo Kiew. Rapid hat am Donnerstag gegen Dynamo Kiew den ersten Punkt im zweiten Spiel in der Fußball-Europa-League geholt.

Vor 34.800 Zuschauern im Happel-Stadion lagen die Hütteldorfer gegen das Team von ÖFB-Verteidiger Dragovic nach Treffern von Jarmolenko (30.) und Dibon (34./Eigentor) bereits 0:2 zurück, doch Burgstaller (53.) und Trimmel (94.) sorgten noch für das verdiente Unentschieden.

Schwache Anfangsphase

Rapid-Trainer Barisic hatte Kapitän Hofmann überraschenderweise auf die Bank gesetzt und dies mit "taktischen Überlegungen" begründet. Doch auch ohne den zuletzt formschwachen 33-Jährigen fanden die Grün-Weißen zunächst nicht richtig ins Spiel, obwohl sie das Match in der Anfangsphase offenhalten konnten.

Die erste gute Gelegenheit gab es für Rapid, Trimmel köpfelte den Ball aber in der 19. Minute aus guter Position genau auf Dynamo-Goalie Kowal. Mit Fortdauer der Partie wurden die Gäste dank ihrer technischen Überlegenheit dominanter und schlugen gleich mit ihrem ersten gelungenen Angriff eiskalt zu: Tremoulinas spielte einen Querpass in den Strafraum, Rapids Abwehr war schlecht postiert und Jarmolenko schoss vom Elferpunkt trocken ein (30.).

Doppelschlag sorgt für Pausenführung der Gäste

Vier Minuten später folgte schon die nächste kalte Dusche. Mbokani passte auf Belhanda, Palla wollte den Ball wegschlagen und traf Dibon, von dessen Brust der Ball ins Tor kullerte. In der 38. Minute hätten die Gäste fast den dritten Treffer erzielt, doch Mbokani traf allein vor Novota das Tor nicht.

Ddie zweite Hälfte begann ganz nach dem Geschmack der Hausherren. Nach einer Maßflanke von Palla war Burgstaller in der 53. Minute per Volley zur Stelle und verkürzte auf 1:2. Eine Minute später ging ein Boyd-Kopfball am langen Eck vorbei, wieder zwei Minuten danach schoss Schaub knapp vorbei, in der 57. Minute scheiterte Burgstaller an Kowal. Im Gegenzug verstolperte Lens aus wenigen Metern die Vorentscheidung für die Kiewer.

Kampf zurück und bitteres Out von Burgstaller

Allerdings ließ das Tempo bald wieder nach. Zudem musste Rapids gefährlichster Offensivmann, Burgstaller, vom Platz. Der Torschütze überknöchelte und musste in der 74. Minute ausgetauscht werden. Ohne den ÖFB-Teamspieler konnten die beherzt kämpfenden Rapidler lange keine zwingende Chance mehr herausspielen, doch in der 94. Minute wurden die Hütteldorfer für ihre Bemühungen bemüht, als Trimmel nach Palla-Flanke per Kopf erfolgreich war.

Weiter geht es am 24. Oktober mit dem Auswärtsspiel gegen den belgischen Club Genk, der nach einem 2:1-Heimsieg über Thun die Tabelle der Gruppe G mit sechs Punkten aus zwei Spielen anführt.