Erstellt am 08. August 2012, 14:57

Rapid kämpft gegen Novi Sad um Europacup-Verbleib. Der SK Rapid kämpft am Donnerstag (21.05 Uhr/live ORF eins) um den Verbleib im Fußball-Europacup.

Gegen Vojvodina Novi Sad müssen die Hütteldorfer im Hanappi-Stadion das 1:2 aus dem Drittrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation umdrehen, ansonsten ist das internationale Comeback nach nur zwei Spielen schon wieder vorbei. Dieses Szenario ist für Trainer Peter Schöttel aber nahezu undenkbar. "In Novi Sad hat sich bestätigt, dass wir es mit einem harten Brocken zu tun bekommen. Ich denke aber, dass wir mehr Qualität haben und aufsteigen werden." Seine Zuversicht sei nicht aufgesetzt, betonte der Wiener. "Dass ich sage, wir kommen weiter, ist kein Zweckoptimismus. Wir sind die bessere Mannschaft."

In der ersten Partie trat der vermeintliche Klasseunterschied allerdings nicht wirklich zutage. "Doch da haben wir 60 Minuten lang richtig gut gespielt. Nur haben wir dann drei, vier Fehler gemacht, die der Gegner genützt hat", betonte Schöttel, der mit dem Hinspiel-Resultat trotzdem nicht unzufrieden war. "So verrückt, wie es am Schluss gelaufen ist, kann ich mit dem 1:2 gut leben. Jetzt ist es vom Kopf her eine einfache Sache - wir müssen Gas geben und gewinnen."

Die 0:3-Ohrfeige am Sonntag im Derby bereitet laut Schöttel keine mentale Probleme mehr. "Wir haben gar nicht die Zeit, lange darüber nachzudenken. So eine Niederlage tut weh, aber es gibt noch mehrere Chancen, die Austria in dieser Saison zu schlagen."

Gegen Vojvodina Novi Sad bietet sich hingegen nur noch eine Gelegenheit - und die muss unbedingt genutzt werden, um dem Verein zusätzliche Einnahmen und den Spielern weitere wertvolle internationale Erfahrung zu ermöglichen. "Schon die Testspiele letztes Jahr gegen Valencia und vor ein paar Wochen gegen Roma waren wichtig, genauso wie das Spiel in Novi Sad. Davon profitiert die Mannschaft", erklärte Schöttel.