Erstellt am 21. Januar 2013, 17:31

Rapid-Minus betrug 2011/12 fast 3,3 Mio. Euro. Rapid Wien hat das Geschäftsjahr 2011/12 mit einem Minus von fast 3,3 Millionen Euro abgeschlossen.

Dies hat das Internetportal www.90minuten.at anhand der Geschäftsberichte der Bundesliga-Vereine beim KSV 1870 analysiert. Die Hütteldorfer waren in dieser Saison nicht für den Europacup qualifiziert. Mit Ausnahme von Rapid sowie der Admira und des WAC, die beide ein relativ geringes Minus verbuchten, bilanzierten 2011/12 alle Oberhaus-Clubs positiv. Rapid bestätigte die Zahlen des KSV 1870 am Montagnachmittag. Rapid habe die Saison 2011/12 mit einem negativen Jahresergebnis von 3,29 Millionen Euro beendet, woraus ein negatives Vereinskapital von 1,8 Mio. Euro resultiere, hieß es in der Aussendung der Hütteldorfer.

"Diese bittere Pille mussten auch wir jetzt schlucken, obwohl wir im Vergleich zur Saison 2010/11 die Einnahmen aus dem nationalen Bewerb deutlich steigern konnten und schon in der laufenden Spielzeit auf einem guten Weg sind, das entstandene negative Eigenkapitel zu reduzieren", erklärte General Manager Werner Kuhn.

Zwar habe man 2011/12 das Ergebnis aus dem nationalen Bewerb im Vergleich zur Saison 2010/11 um fast 1,8 Millionen Euro gesteigert, das schlechte Resultat sei aber vor allem der Absenz in einem internationalen Bewerb geschuldet - was auch im Merchandisingbereich seinen Niederschlag gefunden habe. Zudem habe man kein Plus aus Transfers erwirtschaften können, vielmehr habe es einen negativen Transfersaldo in Höhe von 468.000 Euro gegeben.

Eine im Ergebnis inkludierte Rückstellung in der Höhe von 450.000 Euro für einen drohenden Ausfall einer Transferzahlung der Glasgow Rangers für Nikica Jelavic "dürfte allerdings erfreulicherweise in der Bilanz der laufenden Saison wieder großteils aufgelöst werden". Aufgrund der Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase werde man in der laufenden Saison 2012/13 aber "zumindest ausgeglichen" bilanzieren.