Erstellt am 07. August 2013, 15:18

Rapid mit "100 Prozent Konzentration" im Rückspiel. Alles scheint angerichtet für einen Aufstieg des SK Rapid ins Play-off der Fußball-Europa-League. Für die Hütteldorfer spricht nicht nur das 1:1 im Hinspiel bei Asteras Tripolis, sondern auch die ansteigende Form in der Meisterschaft.

Dennoch warnte Trainer Zoran Barisic vor der Retourpartie gegen die Griechen am Donnerstag (20.30 Uhr) im Hanappi-Stadion vor allzu großem Leichtsinn.

"Wir haben ein gutes Hinspiel-Resultat, das aber auch nicht ungefährlich ist. Wir werden sicher nicht auf ein 0:0 spielen, sondern versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Unsere Organisation muss top sein, wir müssen hundertprozentig konzentriert sein", forderte der Wiener.

Schulte mahnt: "Haben bisher noch nichts erreicht"

Auch Sportdirektor Helmut Schulte warnte vor übertriebener Euphorie. "Ich bin zwar nicht der Mahner wie Sammer bei den Bayern, aber in den letzten Spielen hätte der Zeiger auch in die andere Richtung ausschlagen können. Wir haben bisher noch nichts erreicht."

Trotzdem gehen Fans und Öffentlichkeit angesichts der guten Rapid-Leistungen in den vergangenen Partien fast schon fix von einem Aufstieg aus, was Barisic mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nahm. Großes Unbehagen verspürt der 43-Jährige deswegen nicht. "Bei Rapid ist man immer unter Druck. Man ist auch privilegiert, wenn man Druck hat, und man kann auch davon profitieren."

Der optimistischen Grundstimmung des Trainers tut selbst die lange Ausfallsliste keinen Abbruch. Deni Alar, Michael Schimpelsberger, Christopher Dibon, Dominik Wydra und Dominik Starkl fehlen verletzungsbedingt, Harald Pichler wegen einer Sperre. Immerhin ist Branko Boskovic nach überstandenen Rückenbeschwerden wieder einsatzbereit.