Erstellt am 01. September 2012, 14:02

Rapid mit Europa-League-Schwung gegen Mattersburg. Im Heimspiel am Sonntag gegen den SV Mattersburg peilen die Hütteldorfer drei Punkte an - und damit auch das Ende einer unerfreulichen Serie: In den jüngsten drei Duellen mit den Burgenländern im Hanappi-Stadion kamen die Grün-Weißen nie über ein Unentschieden hinaus.

Trotz aller Warnungen vor den körperlich starken Mattersburgern hat Rapid-Trainer Peter Schöttel einen Sieg eingeplant. "Wir wollen unbedingt gewinnen, dann können wir in aller Ruhe in die Länderspiel-Pause gehen", sagte der 45-Jährige, der dem einen oder anderen Stammspieler eine Pause gönnen dürfte. Sollte Mattersburg geschlagen werden und die Austria einen Tag zuvor in Wiener Neustadt verlieren, würden die Grün-Weißen während der zweiwöchigen Liga-Unterbrechung sogar auf Platz eins stehen.

Angesichts der gelungenen Saisonstarts kann der SVM dem Gastspiel im Hanappi-Stadion relativ gelassen entgegenblicken. "Wir freuen uns auf dieses Match, denn wir sind körperlich und mental gut drauf", erklärte Trainer Franz Lederer, dessen Club ebenso wie Rapid sein Einkaufsprogramm schon lange abgeschlossen hat.

Bei anderen Bundesligisten hingegen herrschte am Freitag, dem letzten Tag der Transferzeit, noch hektisches Treiben - vor allem bei Red Bull Salzburg. Dass der Titelverteidiger im Sommerschlussverlauf gleich vier neue Kicker holte, beobachtete Schöttel mit großem Interesse. "Es wird vielleicht eine Zeit dauern, bis sich die Neuen integriert haben, aber wahrscheinlich nicht sehr lange, denn die Salzburger haben sicher Qualität gekauft", mutmaßte der Wiener.

Trotz der zusätzlichen Europa-League-Millionen stand für Schöttel eine Kadererweiterung nicht zur Debatte. "Wir haben schon im Sommer mit Gerson, Ildiz und Boyd gezielt für jede Formation einen Spieler geholt, und wie man sieht, sind alle drei Spieler eine Verstärkung. Gleichzeitig wollen wir Spieler aus unserem Nachwuchs einbauen und damit ein Zeichen setzen, dass unsere Jungen eine Perspektive haben", sagte Schöttel.