Erstellt am 08. August 2013, 22:37

Rapid steht im Europa-League-Play-off. Rapid steht im Play-off um den Einzug in die Gruppenphase der Europa-League. Die Hütteldorfer feierten am Donnerstag einen 3:1-Heimsieg über den griechischen Club Asteras Tripolis.

 Die Rapid-Treffer erzielten vor 15.300 Zuschauern der griechische Legionär Petsos (25.) und der in Minute 61 eingewechselte Louis Schaub (62.,85.).

Rapid ist nun wie der in der Champions-League-Qualifikation gescheiterte Vizemeister Salzburg bei der Auslosung am Freitagnachmittag (ab 13.00 Uhr) gesetzt. Spieltermine für die Play-off-Partien sind der 22. und 29. August.

Spieler kickten bei 33 Grad
Das Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde wurde um 20.30 Uhr bei 33 Grad Celsius im Schatten angepfiffen. Nachdem sich beide Teams zunächst mehr als 20 Minuten lang neutralisiert hatten, nützte Rapid gleich die erste Topchance im Match: Nach einem blitzschnellen Angriff bediente Sabitzer Stürmer Boyd, der im Fallen ideal weiterleitete für Petsos. Und der 22-jährige Neo-Rapidler, der die Aktion selbst mit seinem Pass auf Sabitzer eingeleitet hatte, traf nach einem langen Sprint über das halbe Spielfeld zur umjubelten Führung.

Die beste Asteras-Chance vor der Pause hatte der Spanier Usero nach einer Caffa-Flanke, er köpfelte aber den Ball aus kurzer Distanz über das Tor (39.). Danach war wieder Rapid am Zug, doch Sabitzer scheiterte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem Distanzschuss an der Stange (45.+1).

Sabitzer verletzt vom Platz
In der zweiten Hälfte ging es zunächst in dieser Tonart weiter, denn Boyd ließ einen Sitzer aus, indem er von weniger aus zehn Metern weit am kurzen Kreuzeck vorbeischoss (54.). Die vergebenen Chancen sollten sich in Minute 57 rächen: Nach einem Trimmel-Schnitzer, der den Ball mit einem verunglückten Abschlag dem Italiener Grazzini im Strafraum regelrecht servierte, hieß es auf einmal 1:1. Und wenig später schied auch noch Sabitzer verletzt aus (61.).

Doch Rapid-Coach Zoran Barisic hatte ein glückliches Händchen, brachte Schaub, der nicht einmal eine Minute nach seiner Einwechslung mit der ersten Ballberührung auf 2:1 stellte: Schrammel spielte zurück auf Hofmann, dessen Schuss zwar geblockt wurde, aber Schaub stand goldrichtig und fixierte die erneute Führung. Danach hatte Rapid im Konter mehrere gute Möglichkeiten, weil die Griechen offensiver spielen mussten. Eine davon nutzte Schaub, dessen Schuss nach Boskovic-Pass unhaltbar abgefälscht wurde. Der erst 18-jährige Offensivmann avancierte damit endgültig zum Matchwinner für Grün-Weiß.