Erstellt am 02. August 2013, 10:33

Rapid stellte Weichen für Aufstieg in Play-off. Rapid hat am Donnerstag mit einem Remis im Auswärts-Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde die Weichen für den Aufstieg ins Play-off der Fußball-Europa-League gestellt.

Durch das 1:1 bei Asteras Tripolis verschafften sich die Hütteldorfer für die Retourpartie im Hanappi-Stadion eine vielversprechende Ausgangsposition, auch wenn Trainer Barisic warnte: "Das ist ein gutes Ergebnis für uns, trotzdem ist im Rückspiel alles offen."

Der Wiener zeigte sich nach seinem Europacup-Debüt als Cheftrainer mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden und sprach von einem gerechten Resultat. Allerdings missfielen Barisic die vergebenen Möglichkeiten in der Anfangsphase. "Auf internationalem Niveau müssen wir die Chancen nützen."

Auswärtstor dank laut Boyd unstrittigem Elfer

Immerhin gelang das wichtige Auswärtstor - durch einen von Terrence Boyd verwandelten Strafstoß, der für den Rapid-Betreuer im Gegensatz zu seinem Asteras-Widerpart Sakis Tsiolis gerechtfertigt war. "Ich habe einen Stoß gesehen. Für mich war der Elfer zu geben." Auch Boyd selbst war dieser Ansicht. "Es war ein klares Foul, ich habe einen Schlag gegen den Kopf bekommen."

In den ersten 45 Minuten hatte Asteras noch großen Respekt vor Rapid gezeigt und auf der linken Seite mit zwei gelernten Außenverteidigern agiert. Aber nach der Pause und dem verletzungsbedingten Ausfall von Christopher Dibon strahlten die Griechen vor allem bei ruhenden Bällen einiges an Gefahr aus.

Barisic: "Haben das eine oder andere Mal auch Glück gehabt"

"Wir haben zu viele Standard-Situationen zugelassen und dabei das eine oder andere Mal auch Glück gehabt. Aber wir haben uns auch gewehrt und hatten eine hundertprozentige Chance auf das 2:1", meinte Barisic mit Hinweis auf die Möglichkeit von Guido Burgstaller.

Außer in dieser Aktion gelang es Rapid in der zweiten Hälfte praktisch nie, die sich bietenden Räume zu nützen. "Da haben wir es verabsäumt, unsere Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. In den Umschaltphasen nach Ballgewinn hat der letzte Pass oft nicht geklappt", kritisierte Barisic.