Erstellt am 22. August 2012, 10:35

Rapid will Basis für EL-Gruppenphase legen. Der SK Rapid kämpft am Donnerstag um eine gute Ausgangsposition für den Aufstieg in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League.

Mit einem positiven Resultat im Play-off-Auswärtsspiel gegen PAOK Saloniki könnte die Basis für den insgesamt dritten Einzug in die Pool-Phase des 2009 neu geschaffenen Europacup-Bewerbs gelegt werden.

Vor drei und vor zwei Jahren gelang dieses Kunststück gegen den englischen Premier-League-Club Aston Villa, diesmal hat der Gegner einen weit weniger klingenden Namen. Dennoch wurde Trainer Peter Schöttel im Vorfeld nicht müde, vor den Qualitäten der Griechen zu warnen: "Wer zweimal in Serie die Gruppenphase der Europa League übersteht und sich dabei unter anderem gegen Mannschaften wie Tottenham Hotspur durchsetzt, hat Respekt verdient."

Schöttel ließ PAOK vor einer Woche in einem Testspiel gegen Xanthi durch Chefscout Fritz Riedmüller beobachten. "Die Griechen haben eine sehr routinierte Mannschaft mit vielen Legionären, die gut organisiert ist. Sie sind Favorit, aber wir sind ein Außenseiter mit Chancen", so die Einschätzung von Schöttel.

Während Rapid die jüngsten drei Pflichtspiele ohne Gegentor gewann, beginnt für PAOK die Meisterschaft erst am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen Panthrakikos Komotini. "Unser Gegner kann noch nicht im normalen Rhythmus sein, dafür ist er aber international erfahrener", meinte Schöttel.

Allzu intensiv will sich der Trainer mit der Verfassung von PAOK aber ohnehin nicht beschäftigen. "Wir müssen selbst initiativ werden und auch die Stimmung im Stadion annehmen", forderte Schöttel.

Mit der aufgeheizten Stimmung muss sich eine Mannschaft auseinandersetzen, die im Vergleich zur Sturm-Partie wohl an einigen Positionen verändert sein wird. So könnten Stefan Kulovits und Terrence Boyd in die Startformation rutschen.