Erstellt am 08. Januar 2013, 12:51

Rapid will mit Sabitzer voll durchstarten. Marcel Sabitzer hat am Dienstag seine ersten Trainingseinheiten mit Rapid absolviert. "Ich habe eine Riesenfreude", betonte der 18-jährige Offensivspieler, für den sich mit dem Wechsel nach Hütteldorf ein Kindheitstraum erfüllte.

"Jeder junge Spieler träumt davon, für den größten Verein Österreichs zu spielen. Schon als ich als Bub mit meinem Vater im Stadion war, wollte ich für Rapid spielen." Der Ex-Admiraner wurde von seinen neuen Kollegen - "eine geile Truppe" - "gut aufgenommen" und ist nun "gespannt auf die neuen Aufgaben". "Die Zukunft ist grün-weiß und hat die Nummer 24", sagte Rapids neuer Sportdirektor Helmut Schulte, als er Sabitzer gemeinsam mit Trainer Peter Schöttel das neue Trikot überreichte. Unmittelbar danach ging es für den Neo-Rapidler und seine Teamkollegen ab zu einem rund einstündigen Lauf im Schneetreiben in der Prater Hauptallee.

In den kommenden Tagen stehen für die Grün-Weißen vormittags immer Laufeinheiten und am Nachmittag dann Techniktraining mit dem Ball auf dem beheizten Trainingsplatz vor dem Happel-Stadion auf dem Programm. "Ich werde mich in der Vorbereitung reinhauen und versuchen, mich in den Testspielen aufzudrängen. Wir werden dann sehen, ob mich der Trainer aufstellt oder nicht", meinte Sabitzer, der überzeugt vom "großen Potenzial" und den "tollen Fans" seines neuen Arbeitgebers ist.

Rapid überwintert aktuell als Tabellendritter, zehn Punkte fehlen auf den Erzrivalen und Tabellenführer Austria, der gleich zum Auftakt am 16. Februar bei den Hütteldorfern zu Gast sein wird. Für eine erfolgreiche Aufholjagd "werden aber die ersten vier Spiele entscheidend sein", weiß der 45-jährige Coach ebenso wie sein "Chef" Schulte, dass auch die anschließenden Matches in Salzburg, zu Hause gegen Sturm und dann auswärts beim WAC gewonnen werden müssen, um die Titelchance zu wahren. Schöttel ist überzeugt, dass eine solche Siegesserie gelingen kann.

Anders ausschauen könnte auch bald sein Kader, da Sabitzers bester Freund bei Rapid, Christopher Drazan, vom deutschen Zweitligisten Kaiserslautern erneut umworben wird.