Erstellt am 20. August 2014, 12:13

von Philipp Frank

Erste Taten folgen. Ritzing-Boss Harald Reiszner nahm zu den ganzen Vorwürfen einiger Ex-Spieler nun Stellung.

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Wenige Tage nachdem fünf Ritzinger Ex-Kicker mit ihren noch scheinbar offenen Forderungen an die Öffentlichkeit gingen, nahm nun Vereinsboss Harald Reiszner dazu Stellung: „Nach den nicht enden wollenden, haltlosen Vorwürfen und Verleumdungen gegen den SC Ritzing sowie gegen meine Person, sehe ich mich nunmehr gezwungen, rechtliche Schritte gegen die genannten Ex-Spieler (Anm: Horst und Robin Freiberger, Paul Mayrhofer, Michael Stanislaw sowie David Kraft) einzuleiten.

„Die Aussagen sind üble Nachrede und Verleumdung"

Am meisten „eingeschossen“ hat er sich dabei auf Horst Freiberger. „Die Aussagen und Ausführungen von Horst Freiberger sind vollinhaltlich falsch und stellen eine üble Nachrede sowie eine Verleumdung dar“, so der SCR-Boss. Robin Freiberger und Paul Mayrhofer wurde sogar seitens des Vereins unter die Arme gegriffen, „nun konstruieren die Ex-Kicker hier irgendwelche Ansprüche“, so Reiszner weiter.

Auch bei Michael Stanislaw sollen laut dem Ritzinger Obmann alle Differenzen ausgeglichen worden sein. „Ich habe nie einer einvernehmlichen Kündigung zugestimmt oder etwas unterschrieben. Da uns allen Geld fehlt, haben wir uns zusammengeschlossen, um stärker aufzutreten“, meinte Michael Stanislaw.

„Spieler sind nicht in Scheinfirma angemeldet"

An der Spielergewerkschaft – vor allem an Anwalt Rudolf Novotny – lässt Reiszner kein gutes Haar und stellte noch einmal klar: „Alle meine Spieler sind nicht in einer slowakischen Scheinfirma angemeldet, sondern in der Firma Intrepid in Siegendorf. Es ist verwunderlich, dass sich gerade Novotny missbrauchen lässt, indem er ohne weitere Erhebungen den Spielern eine Plattform organisierte.“