Erstellt am 24. Juni 2016, 06:03

RLO-Aufstiegs-Chaos: Oberwart hätte Liga halten können. Kein Klub aus Wien steigt auf, doch der SVO geht in die BVZ Burgenlandliga.

SVO Sportverein Sportvereinigung Oberwart  |  NOEN, SVO Sportverein Sportvereinigung Oberwart

Verrückte Auf- und Abstiegslage in der Ostliga. Nachdem sich kein Klub aus der BVZ Burgenlandliga fand, der in die Regionalliga Ost aufsteigen wollte, hatte sich bereits der Vorletzte Schwechat des nachträglichen Klassenerhalts erfreut. Mittlerweile steht fest, dass auch aus der Wiener Stadtliga (wo Wienerberg Meister wurde) kein Klub aufsteigen will.

SVO lehnte Klassenerhalt am grünen Tisch ab

Somit kam der SV Oberwart in den Genuss, doch noch den Klassenerhalt – quasi am grünen Tisch – zu fixieren. Die Südburgenländer lehnten aber ab.

Obmann Michael Leitgeb: „Ja, wir wurden gefragt, aber wir planten schon eigentlich über das gesamte Frühjahr für die BVZ Burgenlandliga – und diesen Weg gehen wir jetzt auch. Bei uns schreit das ganze Volk nach dieser Liga und jetzt schauen wir einmal, wie sich das entwickelt. Dazu kam auch die Kürze der Zeit und die neue Saison wurde auch schon budgetiert. Das alles wäre aus jetziger Sicht nicht machbar gewesen.“

Den fehlenden 16. Platz in der Regionalliga Ost wollte übrigens Leobendorf, Zweitplatzierter aus der 1. NÖN Landesliga, einnehmen. Diese Variante lehnte der NÖFV aber ab, somit sind in der Ostliga nur 15 Klubs am Start. Das spürt zum Saisonstart prompt der SC Ritzing – die Mittelburgenländer sind gleich einmal spielfrei.