Erstellt am 17. Juni 2015, 06:36

von Bernhard Fenz

Der ganz normale Parndorfer Wahnsinn. Auch das fünfte Relegations-K.o. wird den SC/ESV nicht aus der Bahn werfen. Klubchef Milletich: „Uns zerreißt es nicht.“

Bitterer Umfaller: Sascha Steinacher (in Rot) und Parndorf kämpften sich nach dem 2:1 beim Retourmatch der Relegation in Klagenfurt in die Verlängerung, dann setzte es aber ein 1:4 - und das Ende der Aufstiegsträume. Foto: CSW  |  NOEN, Schneeweiß

Relegation – ein Wort, das Gerhard Milletich schön langsam nicht mehr hören kann. Der Parndorfer Obmann musste vergangene Woche mitansehen, wie die Mannschaft beim Retourmatch gegen Austria Klagenfurt in Kärnten zwar stark spielte, aber nach dem 2:1 im Hinspiel letztlich in der Verlängerung scheiterte – 1:4. BVZ.at hatte am Dienstagabend berichtet:



„Es ist sehr bitter, weil wir nicht so weit weg vom Aufstieg waren, uns aber durch Eigenfehler selbst das Leben schwer gemacht haben.“

„Ist nicht lässig, fünf Mal zu scheitern“

Nach dem Scheitern gegen Gratkorn (2004), WAC (2010), Vienna (2011) und den LASK (2014) – zwischenzeitlich hellte der Sieg gegen Blau Weiß Linz (2013) die Bilanz ein wenig auf – folgte nun das fünfte K.o.



„Es ist nicht lässig, fünf Mal zu scheitern. Aber es ist auch nicht selbstverständlich, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen. Da hat es andere Klubs aufgrund dessen schon zerrissen – uns nicht“, stellt Milletich trotz der Rückschläge klar.

Silberbauer ist zurück, Kienzl wird abgegeben

Für die neue Saison (Direktaufstieg in der Ostliga) sollen weitere Youngsters aus der 1b befördert werden, extern steht der erste Zugang fest: Dominik Silberbauer (SC Neusiedl) kehrt nach einer Saison wieder zurück, dafür wechselt Patrick Kienzl wieder zum NSC.

Milletich: „Der eine oder andere Spieler soll abgegeben werden oder eine neue Aufgabe erhalten, punktuell werden wir uns verstärken.“ Ziel? „Wir wollen schauen, dass wir vorne mitspielen können.“