Erstellt am 20. August 2014, 12:53

von APA Red

Ritzing-Obmann will rechtlich gegen Ex-Spieler vorgehen. Harald Reiszner, Obmann des insolventen burgenländischen Fußball-Regionalligisten SC Ritzing, hat rechtliche Schritte gegen ehemalige Spieler angekündigt.

Harald Reiszner  |  NOEN, Gansrigler

Reiszner wirft einigen von ihnen in einer Presseaussendung "haltlose Vorwürfe und Verleumdungen" vor und nannte Horst und Robin Freiberger, Paul Mayrhofer und Michael Stanislaw.

Fünf ehemalige Spieler hatten in einem Pressegespräch am 12. August teils schwere Vorwürfe gegen den mit großen Aufstiegsambitionen ausgestatteten Ostligisten erhoben. Von fehlenden Gehältern und undurchsichtigen Anstellungen bei Scheinfirmen war die Rede. Die Spieler berichteten von zurückgehaltenen Löhnen, Prämien seien nicht ausbezahlt worden. Der ehemalige Kapitän Freiberger erklärte, über die AK 20.000 Euro vom Verein einzufordern.

Reiszner konterte nun, Freibergers Angaben seien "vollinhaltlich falsch und stellen eine üble Nachrede bzw. eine Verleumdung dar. Eine strafrechtliche Überprüfung wurde veranlasst." Reiszner kritisierte zudem auch die Vorgangsweise der Spielergewerkschaft, die in Person von Rudolf Novotny die Spieler unterstützt hat, und kündigte juristische Beratung an, um "im Klagewege nach dem Mediengesetz vorzugehen".