Erstellt am 14. September 2011, 15:07

Rot-weiß-rotes Trio startet in Europa League. Drei von ursprünglich vier heimischen Fußball-Bundesligisten sind nach der Qualifikation noch im Europacup dabei, nun wird es für das Trio in der Europa League ernst.

Am Donnerstag empfängt Meister Sturm Graz nach der vergebenen Champions-League-Chance Lok Moskau (21.05 Uhr), Salzburg reist zu Paris St. Germain (19.00) und die Wiener Austria hat Metalist Charkiw aus der Ukraine zu Gast (21.05).

Der Ärger über die verpasste Champions League ist bei Sturm verflogen, die Vorfreude auf die Auftaktpartie im "Trostbewerb" Europa League groß. Im Heimspiel wollen die Schützlinge von Franco Foda die Basis für eine gute Gruppenphase legen. Die Russen sind allerdings auch aufgrund der Verletzungsproblematik bei Sturm Favorit. "Wir freuen uns jetzt riesig auf die Europa League und wollen dort beweisen, dass wir auch international mithalten können", meinte Foda dennoch. Die Ausfälle von Roman Kienast, Matthias Koch und Jürgen Säumel standen schon länger fest, am Montag erwischte es auch noch Stammgoalie Christian Gratzei.

Nach einjähriger Abwesenheit gibt die Austria ihr Comeback in der Gruppenphase der Europa League. "Wir werden einen Tag brauchen, an dem sehr, sehr viel passt", meinte Austria-Trainer Karl Daxbacher, der die Ukrainer und AZ Alkmaar als Favoriten auf die beiden Aufstiegsplätze sieht. Daxbacher weiß, dass die Qualität der Mannschaft aus Charkiw weit größer als ihr Bekanntheitsgrad hierzulande ist. "Charkiw hat eine Reihe guter Spieler, vor allem aus Südamerika. Das ist finanziell eine andere Welt", erklärte der Niederösterreicher angesichts der Millionen von Charkiws Club-Boss Alexander Jaroslawski.

Vizemeister Salzburg will sich dagege beim Starensemble von Paris St. Germain keineswegs verstecken. Trainer Ricardo Moniz kündigte für das Gastspiel im Prinzenpark eine offensive Spielanlage an. Die Pariser seien trotz Millionen-Investitionen der neuen Eigentümer aus Katar keine Übermannschaft. "Es ist 50:50", meinte er. Der Niederländer glaubt an die Stärken seiner Mannschaft. "Wir müssen alles versuchen, um das Spiel zu dominieren", erklärte Moniz. "Wenn du zurückläufst, dann verlierst du."