Erstellt am 06. Mai 2012, 18:04

Salzburg nach 1:0 bei Rapid vor Titelgewinn. Red Bull Salzburg steht unmittelbar vor dem Gewinn des österreichischen Fußball-Meistertitels.

Die Mozartstädter gewannen den Schlager der 33. Bundesliga-Runde gegen Rapid im Hanappi-Stadion mit 1:0 (0:0) und liegen damit drei Runden vor Schluss sechs Punkte vor den Grün-Weißen. Den entscheidenden Treffer erzielte ausgerechnet Ex-Rapidler Maierhofer in der 49. Minute aus einem Kopfball.

Vor allem in der Anfangsphase hatte die Partie das Prädikat Spitzenspiel verdient. Beide Teams suchten den schnellen Weg nach vorne, wobei die Salzburger die besseren Chancen vorfanden. Die Hütteldorfer forderten einmal vergeblich einen Elfmeter, als ein Kopfball von Katzer an der Hand von Sekagya landete.

Nach rund 30 Minuten wurde die Partie zerfahrener und vor allem hektischer. Maierhofer kam in der 31. Minute nach einem Rempler gegen Königshofer mit Gelb davon und hätte wenige Minuten später nach einem Ellbogencheck gegen Pichler Rot sehen müssen. Dafür musste der zuletzt überragende Spieler der Salzburger vorzeitig vom Platz - nach einem Foul von Kulovits fiel Jantscher in der 38. Minute unglücklich zu Boden und wurde mit Verdacht auf schwere Schulterverletzung vom Platz getragen.

Die Gäste zeigten sich vom Ausfall ihres Leistungsträgers aber keineswegs schockiert und erwischten einen optimalen Start in die zweite Hälfte. Leonardo schlug eine Maßflanke zur Mitte und Maierhofer war aus kurzer Distanz per Kopf zur Stelle (49.). In der 54. Minute köpfelte sich Maierhofer im eigenen Strafraum den Ball selbst an die Hand, diese Aktion wurde von Schiedsrichter Schörgenhofer aber ebenfalls nicht mit Strafstoß geahndet.

In der letzten halben Stunde zog sich Salzburg tief in die eigene Hälfte zurück, Rapid wusste mit der Feldüberlegenheit jedoch nicht wirklich etwas anzufangen. Hofmann traf in der 65. Minute nur die Latte, Alar vergab danach aus guter Position. Auch Salzburg vergab Möglichkeiten auf die vorzeitige Entscheidung.

Nun könnte der siebente Meistertitel - der vierte in der Red-Bull-Ära - schon am Donnerstag fixiert werden.