Erstellt am 25. Juli 2012, 13:44

Salzburg nach CL-Aus gegen Düdelingen im Schock. Vor den Augen von Dietrich Mateschitz hat Red Bull Salzburg für die größte Blamage der österreichischen Fußball-Europacup-Geschichte gesorgt.

Das Scheitern in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation gegen F91 Düdelingen löste beim heimischen Double-Gewinner Fassungslosigkeit aus. Diesmal bleibt nicht einmal das Trostpflaster Europa League. Offen ist jetzt auch, ob die ursprünglich noch geplant gewesenen ein bis zwei Verstärkungen nach Salzburg geholt werden. Roger Schmidt, der bereits sechste Chaftrainer der Ära Mateschitz, hätte sich seinen Start wohl kaum schlimmer vorstellen können. "Mit den Ansprüchen, die Red Bull Salzburg hat, dürfen wir in so einem Vergleich in zwei Spielen nicht ausscheiden", erklärte der Deutsche, der bei seinem Team die Angst vor dem Scheitern sah.

"Es ist eine Katastrophe für Fußball-Österreich, vor allem für Salzburg", wusste Innenverteidiger Martin Hinteregger, dass das Ausscheiden nicht nur für die Mozartstädter Folgen hat. Denn neben dem sicheren internationalen Spott droht nun auch wieder der Absturz in der UEFA-Fünfjahreswertung, die für die Anzahl der Europacup-Starter eines Landes maßgeblich ist. Dass man trotz vier erzielten Treffern an den Luxemburger Halbprofis gescheitert ist, machte die Sache für Hinteregger noch unglaublicher.

Ales was den Salzburgern übrig blieb, war, Durchhalteparolen für die restliche Saison auszugeben. "Wir müssen uns jetzt extrem professionell verhalten und die richtigen Lehren daraus ziehen. Wir müssen jetzt damit umgehen, Größe und eine entsprechende Reaktion zeigen", sagte Schmidt.

"Mit den gezeigten Leistungen in den beiden Spielen haben wir ein Weiterkommen auch nicht verdient, das muss man leider so klar sagen", meinte Salzburgs neuer Sportdirektor Ralf Rangnick.