Erstellt am 06. September 2011, 15:39

Schaller nominierte Quartett für Davis Cup. Jürgen Melzer (ATP 17), Andreas Haider-Maurer (ATP 73), Oliver Marach (ATP-Doppel 12) und Alexander Peya (ATP-Doppel 21) sollen Österreichs Tennis-Team in der Davis-Cup-Weltgruppe halten. ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller hat am Dienstag dieses Quartett für das Play-off gegen Belgien von 16. bis 18. September in Antwerpen nominiert.

Jürgen Melzer (ATP 17), Andreas Haider-Maurer (ATP 73), Oliver Marach (ATP-Doppel 12) und Alexander Peya (ATP-Doppel 21) sollen Österreichs Tennis-Team in der Davis-Cup-Weltgruppe halten. ÖTV-Sportdirektor Gilbert Schaller hat am Dienstag dieses Quartett für das Play-off gegen Belgien von 16. bis 18. September in Antwerpen nominiert.

Schaller entschied sich bei der Kader-Nominierung für Peya anstelle von Martin Fischer und damit für eine zusätzliche Doppel-Variante. Der Kapitän begründete dies mit dem anstrengenden Programm von Österreichs Nummer eins, Jürgen Melzer.

"Jürgen ist während der ganzen Saison aufgrund seiner Auftritte in Einzel und Doppel einer großen körperlichen Belastung ausgesetzt. Sollte seine erste Einzel-Partie am Freitag lange dauern und viel Kraft kosten, dann hätten wir als zusätzliche Option mit Marach/Peya eine starke Paarung, der ich zutraue, den wichtigen Punkt im Doppel zu holen. Und sollte einem Einzelspieler etwas passieren - zum Beispiel eine Verletzung - dann könnte Peya auch hier einspringen", begründete Schaller seine Entscheidung.

Gespielt wird in der 4.900 Zuschauer fassende Lotto-Arena in Antwerpen auf Hartplatz. Dass die beiden Einzelspieler Melzer und Haider-Maurer in der Hartplatzsaison nicht so erfolgreich wie erhofft waren, will Schaller nicht dramatisieren: "Beide haben derzeit damit zu kämpfen, dass das Selbstvertrauen nicht ganz so da ist, wie sie das gerne hätten. Aber damit muss man leben und das Beste herausholen."

Für Schaller ist Antwerpen auch die Abschiedsvorstellung: Der am 31. August ausgelaufenen Vertrag als Sportdirektor wurde nicht verlängert. In der Südstadt bleibt er als Trainer aber erhalten. "Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate habe ich nun meinerseits den Wunsch geäußert, meinen Vertrag als Sportdirektor nicht mehr zu verlängern. Damit fallen die administrativen Aufgaben weg, und ich kann mich dadurch ganz der Arbeit als Coach widmen", sagte der Steirer.