Erstellt am 31. Dezember 2012, 15:54

Schlierenzauer flog in Garmisch-Quali zu Bestweite. Gregor Schlierenzauer hat am Silvestertag die Qualifikation für den zweiten Bewerb der Vierschanzen-Tournee in Garmisch-Partenkirchen beherrscht.

Der dreifache Sieger flog auf die Bestweite von 138 Metern und ließ Oberstdorf-Gewinner Anders Jacobsen (135,0) als Zweiten um 2,4 Punkte hinter sich. Alle sieben Österreicher qualifizierten sich für den traditionellen Bewerb am Neujahrstag (14.00 Uhr).

Schlierenzauer hätte es nicht sagen müssen, nach seinem perfekten Flug war es für alle Zuschauer klar. "Die Form ist sehr, sehr gut, ich habe viel Selbstvertrauen", erklärte der Tournee-Titelverteidiger. Gleiches gelte freilich für Jacobsen. "Deshalb bekommen wir morgen aber nichts gutgeschrieben. Ich werde versuchen, an die Leistung von heute anzuknüpfen", sagte Schlierenzauer. "Morgen ist ein neuer Tag", meinte Jacobsen nach seiner "starken Qualifikation".

Der Deutsche Severin Frend (26./126 m) muss sich im Bewerb hingegen steigern, will er nach dem dritten Auftakt-Rang weiter um den Gesamtsieg mitmischen. Bester der nicht fix qualifizierten Springer war der Slowene Jaka Hvala (134,5) als Dritter. Wolfgang Loitzl schien als zweitbester Österreicher erst an der 13. Stelle auf. "Ich glaube, dass es auch besser geht", beteuerte der Steirer, der in Oberstdorf 14. war.

Martin Koch verzeichnete eine Steigerung gegenüber Oberstdorf und war unmittelbar vor Thomas Morgenstern 14. Andreas Kofler wirkte gezeichnet von der Disqualifikation am Vortag und landete schon bei 124 Metern (49.). Er ist nur dank seiner Top-Ten-Position im Weltcup am Dienstag dabei und muss im ersten K.o.-Durchgang gegen Jacobsen antreten. Michael Hayböck (27.) und Manuel Fettner (28.), der Siebente von Oberstdorf, schafften hingegen die Qualifikation aus eigener Kraft.