Erstellt am 19. April 2013, 13:53

Schmid/Reichstädter wollen in Hyeres "tricksen". Die für den YC Breitenbrunn segelnden Olympiasegler Matthias Schmid und Florian Reichstädter wühlen weiterhin in der Trickkiste, um beim Frankreich-Weltcup diese Woche neue Erkenntnisse einzufahren.

Dabei will man die Weltspitze ebenso ärgern wie zuletzt vor Palma.
 
Schmid und Reichstädter nutzen das nacholympische Jahr um neue Methoden im mentalen und segeltechnischen Bereich auszuprobieren, der Frankreich-Weltcup soll weitere Erkenntnisse und Antworten bringen. Das Ziel der Olympia-Neunten ist am Finaltag noch im Bewerb zu sein und damit an den Medal Race Entscheidungen  der Top10 teilzunehmen.

Matthias Schmid zeigte sich optimistisch: „Wir haben mit Morgan Reeser in Spanien sehr gut trainiert, er hat uns einiges mit auf den Weg gegeben, das wir hier mit der Unterstützung von Georg und Marcos einarbeiteten und ausreizen wollen." Konkret gehe es „vor allem um das Umsetzen von taktischen Entscheidungen und neuen Bewegungsabläufen. Wir haben auch intensiv mit Günter Amesberger gearbeitet und einiges im mentalen Bereich verändert, der gesamte Prozess muss erst greifen, dann wird man sehen ob wir uns in die Richtung entwickeln, die wir anstreben."

In Hyeres wollen die beiden natürlich ins Medal Race. "Aber wir werden auch Dinge ausprobieren, die uns möglicherweise bremsen könnten. Unterm Strich ist wichtig, dass wir uns weiterentwickeln und an unseren Schwachpunkten arbeiten“, führte Schmid aus.