Erstellt am 21. Mai 2015, 07:25

von Martin Ivansich

Lagen-Spezialistin mit großen Zielen. Die Weidenerin Elena Guttmann hat sich für das Olympische Jugendfestival in Tiflis bereits warmgeschwommen.

Großer Erfolg. Youngster Elena Guttmann hielt bei der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft über 400 Meter Lagen sogar die Routiniers auf Distanz und sicherte sich den Landesmeistertitel. Foto: Privat  |  NOEN, Privat
In ihrer Altersklasse zählt Elena Guttmann ohnehin zu den besten Schwimmerinnen Österreichs. Erst kürzlich unterbot sie in Graz über 200 Meter Lagen in einer Zeit von 2:26,71 Minuten das Limit für das EYOF (Europäisches Olympisches Jugendfestival) in Tiflis (Georgien), welches Ende Juli stattfinden wird.

In Niederösterreich auch Limit für EYOF geknackt

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Nun folgte die nächste Sternstunde: Bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften schwamm die für die SV Schwechat startende 13-Jährige über 400 Meter Lagen in 5:10,80 Minuten neue persönliche Bestzeit.

Damit krönte sie sich nicht nur zur Landesmeisterin in der Jugendklasse, sondern setzte sich sensationell auch in der Allgemeinen Klasse durch.

Gleichzeitig knackte sie auch das Limit für die EYOF über diese Strecke, muss das aber bei der zweiten Quali-Periode bestätigen. Die Gelegenheit dazu bietet sich am 4. Juni bei den Vienna International Longcourse Championships in der Wiener Stadthalle.

„Tiflis ist der große Saison-Höhepunkt“

„Die Qualifikation über die 400 Meter Lagen habe ich nun voll im Fokus“, meint Elena Guttmann. Sollte sie das Ticket dafür ebenfalls fixieren, dann würde Guttmann beim Saison-Highlight in Tiflis über beide Parade-Disziplinen an den Start gehen. „Darauf arbeiten wir schon seit zwei Jahren hin. Das Olympische Jugendfestival ist ein großes Ziel“, so Papa Erich.

Die Formkurve scheint genau im richtigen Zeitpunkt nach oben zu zeigen, denn auch für die Bewerbe in Tiflis hat man sich im Hause Guttmann hohe Ziele gesteckt. „Ich will am Ende im Finale, also unter den besten Acht, stehen“, gibt sich Elena optimistisch.

„Und das ist auch gar nicht so unrealistisch“, meint Erich Guttmann. Denn als Limitzeit für das Europäische Jugendfestival, an dem letztlich die gesamte Elite des Jugend-Schwimmsports teilnimmt, wird stets die zwölftbeste Zeit der vorangegangenen Spiele genommen.