Erstellt am 13. Dezember 2012, 12:55

Schwimmer Maly klopfte in Istanbul an WM-Top-Ten an. Jakub Maly von der Eisenstädter Schwimmunion wurde bei den Kurzbahn-Titelkämpfen in der Türkei am Donnerstag Elfter über 400 m Lagen.

Das am Donnerstag bei den Istanbuler Kurzbahn-Weltmeisterschaften engagierte österreichische Schwimm-Trio hat sich mit Top-20-Rängen gut präsentiert, der Aufstieg blieb aber durchwegs aus. Überzeugend agierte Jakub Maly als Vorlauf-Elfter über 400 m Lagen, es kamen aber nur die Top acht weiter. Birgit Koschischek als 18. über 100 m Lagen und Fabienne Nadarajah als 20. über 50 m Delfin verfehlten die Semifinali knapp.

Maly unterbot seine am 9. November beim Ströck-Qualifying markierte Bestzeit in 4:10,18 Minuten um 1,02 Sekunden. Die nicht erwartete Finalteilnahme verpasste der 20-Jährige um 1,72 Sekunden. "Das war fantastisch gut", meinte Coach Adam Thoroczkay. Nach Trainingsmangel im Oktober beim Grundwehrdienst ist die Leistung noch höher zu werten. "Cool", meinte Maly. "Mein schönstes Rennen in der allgemeinen Klasse."

Sein eigentlicher Südstadt-Trainer Walter Bär hatte sich für die Entsendung ausgesprochen, damit sein Schützling wichtige Erfahrung sammelt. Zudem brachte Maly sein überhaupt erstes WM-Rennen nun auch Motivation. Die ersten 100 m (Delfin) ist es der Athlet der Eisenstädter Schwimmunion langsamer als sonst angegangen, dafür hat er auf dem zweiten und dritten Hunderter (Rücken und Brust) ordentlich Gas gegeben.

Koschischek verfehlte über 100 m Lagen in 1:01,56 Minuten ihre Bestzeit um 9/100 und den Aufstieg um 19/100; ihre große Hoffnung setzt die Wienerin am Samstag auf 100 m Delfin, da ist sie EM-Fünfte. Nadarajah ist wie 2010 in Dubai auf ihrer einstigen Paradestrecke 50 m Delfin nicht weitergekommen, auch wenn sie sich im Vergleich um vier Ränge verbessern konnte.

Am Freitag ist Maly im Vorlauf über 200 m Lagen engagiert.