Erstellt am 07. Juli 2011, 15:06

Senat 3 der Liga erhielt Namen der "Platzstürmer". Der Senat 3 der Fußball-Bundesliga (Stadien- und Sicherheitsausschuss) hat von der Exekutive jene Namen übermittelt bekommen, die nach dem Platzsturm während des abgebrochenen Wiener Derbys Rapid - Austria identifiziert wurden.

Der Senat 3 der Fußball-Bundesliga (Stadien- und Sicherheitsausschuss) hat von der Exekutive jene Namen übermittelt bekommen, die nach dem Platzsturm während des abgebrochenen Wiener Derbys Rapid - Austria identifiziert wurden. Es handelt sich dabei um rund 60 Personen. Bis zu den Urteilen des Gremiums sprachen die Hütteldorfer gegen die ausgeforschten Leute ein Hausverbot im Hanappi-Stadion aus.

Dieses gilt ab Sonntag, wenn Österreichs Rekordmeister den deutschen Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger) zu einem Testspiel zu Gast hat. Damit starten die Grünweißen mit der Umsetzung der im "Maßnahmen-Katalog der Ehrlichkeit", wie es formuliert wird, angeführten Vorkehrungen mit Schwerpunkt langfristiger Gewaltprävention.

"Die Fankultur des SK Rapid soll weiterhin gefördert werden und sich zukünftig noch mehr durch Fairness und Respekt auszeichnen. Wir wollen weiterhin durch unsere Arbeit Familien, Jugendliche und Kinder ins Stadion und zu Rapid bringen", hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Presseaussendung.