Erstellt am 30. März 2016, 05:54

von Martin Ivansich

Shell Open als Generalprobe für Masters. Nach dem Gruppen-Aus beim WGC Dell Match Play in Austin bleibt Bernd Wiesberger in Texas, wo er eine Woche vor dem Masters beim Shell Open in Houston mitmischt.

Fokussiert. Bernd Wiesberger hat diese Woche die Shell Open in Houston im Visier, eine Woche später steht das Masters am Programm. Foto: Marschik  |  NOEN, Marschik
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Das WGC Dell Match Play endete für Bernd Wiesberger mit einem vorzeitigen Aus in der Gruppenphase.

Gegen Andy Sullivan war der 30-Jährige am Starttag chancenlos und gegen den Südafrikaner Louis Oosthuizen konnte er seine Chancen nicht nutzen.

Im letzten Gruppenspiel lag der Oberwarter gegen Matt Jones bereits souverän voran, musste sich am Ende aber mit einem Unentschieden begnügen.

Aus nach der Gruppenphase

Somit war — wie im Vorjahr, wo das Match Play noch in Kalifornien stattfand — nach der Gruppenphase Endstation. Damals spielte der Südburgenländer allerdings um den Aufstieg mit, verpasste diesen mit einer knappen Niederlage gegen den Engländer Tommy Fleetwood nur hauchdünn.

Den Sieg beim diesjährigen WGC Dell Match Play sicherte sich übrigens Jason Day mit einem Finalsieg über Wiesbergers Gruppen-Gegner Louis Oosthuizen. Gleichzeitig übernahm der Australier mit dem Turniersieg die Führung in der Weltrangliste und löste damit den US-Amerikaner Jordan Spieth als neue Nummer eins ab.

Weltrangliste: Drei Plätze eingebüßt

Das mäßige Abschneiden beim Match Play in Austin wirkte sich für Österreichs besten Golfer leider auch in der Weltrangliste aus. Dort rutschte er von Platz 37 auf Rang 40 ab.

Weiter geht es mit den Shell Open, die ab Donnerstag gespielt werden. Für Wiesberger ist es der erste Antritt bei diesem Turnier, das in Houston stattfindet. Sein Ranking verschaffte ihm den Startplatz und war insofern wichtig, um eine Woche vor dem großen Höhepunkt, dem Masters in Augusta, keine Spielpause zu haben.