Erstellt am 21. November 2014, 07:12

von Bernhard Fenz

Mattersburgs Ziel: Linz soll in Sichtweite bleiben. Mattersburg trifft in den letzten beiden Runden des Jahres auf Innsbruck und Horn. Mindestziel: Den Fünf-Punkte-Abstand zu Leader LASK nicht anwachsen lassen.

 |  NOEN, Michael Weller

Start zur zweiten Saisonhälfte: 18 Runden sind in der Sky Go Ersten Liga absolviert – längst haben sich vor den verbleibenden 18 Runden klare Trends abgezeichnet ( hier geht's zur aktuellen Tabelle! ).

So steht fest, dass der Aufstieg in die Tipico Bundesliga zwischen dem Ersten LASK und dem Dritten SV Mattersburg entschieden wird. Fünf Punkte trennen beide Teams, dazwischen liegen die aufgrund der Red-Bull-(Salzburg)-Zugehörigkeit nicht aufstiegsberechtigten Lieferinger.

Gegen Innsbruck aus dem Vollen schöpfen

Nach der 1:3-Pleite beim FC Liefering und der Nullnummer der Linzer beim FAC hat sich der Rückstand der Burgenländer wieder um einen Zähler vergrößert. Alles kein Beinbruch, weil die Meisterschaft noch lange andauert. Allerdings könnten sich zwei Runden vor der Winterpause Fehler fatal auf die Stimmungslage über den Jahreswechsel auswirken.

x  |  NOEN, Michael Weller
Klarerweise wollen die Burgenländer darum auf keinen Fall ein größeres Loch nach oben aufreissen, im Optimalfall soll der Abstand noch verkürzt werden. Dafür müssten aber auch die Linzer mit Punkteverlusten gegen Kapfenberg und abschließend in Hartberg mitspielen.

Mattersburg wiederum trifft heute Freitag (18.30 Uhr) daheim auf Bundesliga-Absteiger Innsbruck, ehe es noch am 28. November beim SV Horn zur Sache geht.

Co-Trainer erwartet tief stehende Tiroler

Personell können die Burgenländer aus dem Vollen schöpfen, der zuletzt angeschlagene Michi Perlak steht ebenfalls wieder zur Verfügung wie Alex Ibser. Co-Trainer Markus Karner: „Die meisterschaftsfreie Phase stand ganz im Zeichen der Individualarbeit, es gibt zudem bis auf die Langzeitverletzten (Anm.: Patrick Bürger, Markus Pink, Ivica Majstorovic) keine Sorgenkinder.“

Nicht im Mannschaftstraining stand Goalie Markus Kuster, allerdings deshalb, weil er mit dem U21-Team bei einem Turnier auf Zypern weilte und am Mittwoch zurückkehrte.

Von der Spielanlage erwartet sich Karner einen eher tiefstehenden Gegner, der wohl schon mit einem Punkt zufrieden sein könnte. Die Burgenländer wiederum peilen vor eigenem Publikum im Pappelstadion freilich einen Dreipunkter an. „Es wird darauf ankommen, wie konkret wir unsere Angriffe ausspielen können.“

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