Erstellt am 20. August 2014, 12:17

von Martin Ivansich

Pappelstadion ist wieder eine Festung. Mattersburg siegte auch im dritten Heimspiel der laufenden Saison und blieb wieder ohne Gegentreffer.

Solide Defensive. Die SVM-Abwehr um Lukas Rath (l., gegen Eric Zachhuber) stand großteils bombensicher, ließ auch gegen die starke Lustenauer Offensive wenig zu und gewann am Ende verdient mit 2:0.  |  NOEN, Weller
Daran könnte man sich in Mattersburg gewöhnen. Auch im dritten Heimspiel der Saison gingen die Burgenländer als Sieger vom Platz und erhielten wieder kein Gegentor.

„Es war diesmal ein wenig ein dreckiger Sieg“

Es war diesmal zwar nicht ganz die feine Klinge — wie zuletzt beim 4:0 gegen St. Pölten — aber der SVM siegte vor abermals knapp 4000 Fans verdient und wusste auch bei strömenden Regen zu überzeugen.

„Es war diesmal ein wenig ein dreckiger Sieg“, so Trainer Ivica Vastic, der aber auch von einem verdienten Dreipunkter sprach: „Unterm Strich waren wir die etwas bessere Mannschaft, hatten mehr Chancen gehabt und deshalb geht der Sieg auch in Ordnung.“ Dabei kam dem SVM, der etwas langsam ins Spiel fand, ein Eckball in der 15. Minute gelegen. Michael Perlaks Hereingabe vollendete ein kopfballstarker Thorsten Mahrer und sorgte damit für mehr Ruhe im Spiel der Hausherren.

SVM ließ wenig Chancen zu

Zwar spielten die Gäste aus Vorarlberg durchwegs gut mit, wurden aber nur zweimal gefährlich. Bei einem Jailson-Schuss vor der Pause reagierte Goalie Markus Kuster glänzend und ein Kopfball von Dario Tadic (81.) verfehlte das Ziel nur knapp. Die Hausherren waren einen Tick gefährlicher, gingen aber zu fahrlässig mit ihren Topchancen um. Nachdem Markus Pink zwei Sitzer ausließ und Onisiwo eine tolle Möglichkeit ausließ, mussten die Burgenländer bis zur 89. Minute warten. Da eroberte sich Onisiwo den Ball, spielte auf Pink und der machte mit seinem vierten Saison-Tor alles klar.

Auf eine Fortsetzung dieser Leistung hofft Vastic auch am kommenden Freitag, wenn der FAC im Pappelstadion zu Gast ist. „Der Aufsteiger ist ein unangenehmer Gegner mit vielen erfahrenen Spielern. Wir werden diese Aufgabe sehr ernst nehmen. Wenn wir an die Leistung gegen Lustenau anschließen, bin ich aber sehr zuversichtlich.“ Einer dieser erfahrenen FAC-Spieler hat übrigens Mattersburger Vergangenheit. Stürmer Lukas Mössner spielte 2005/06 beim SVM.