Erstellt am 15. August 2014, 21:47

von Martin Ivansich

SVM siegte in der Regenschlacht. Mattersburg gewann auch das dritte Heimspiel der Saison, blieb wieder ohne Gegentor und ist weiterhin Tabellenführer. Thorsten Mahrer und Markus Pink erzielten bei strömendem Regen die Treffer.

Sven Sprangler (r.) und der SVM ließen den Ex-Parndorfer Jailson und seinen Lustenauern nur wenig Spielraum.  |  NOEN, Sky Go Erste Liga
Nach fünf Minuten setzte im Pappel-Stadion strömender Regen ein. Neben einer aggressiven Voralrberger Mannschaft hatte der SVM nun auch mit dem Wetter zu kämpfen.

Mahrer überragte bei Eckball alle – 1:0

Die Gäste starteten bissig in das Spiel und versuchten den SVM unter Druck zu setzen, der zunächst noch ein wenig die Form vom LASK-Spiel mitnahm. Nach einer Viertelstunde erinnerte aber wieder alles an den SVM der ersten Runden. Nach einem Eckball von Michael Perlak sprang Abwehrrecke Thorsten Mahrer am höchsten und köpfelte zur SVM-Führung ein.

Danach bekamen die Heimischen das Spiel in den Griff, auch wenn die Lustenauer nicht ungefährlich blieben. So musste sich Goalie Markus Kuster bei einer Jailson-Chance ordentlich strecken, um den Ball über die Latte zu wehren. Beim SVM schoss Markus Pink nach toller Kombination über Perlak und Sven Sprangler aus kurzer Distanz über das Tor. Das hätte das 2:0 sein müssen.

Lustenaus Tadic hatte den Ausgleich auf dem Kopf

Nach dem Seitenwechsel war es ein offenes Spiel, Lustenau brachte mit Galvao einen Offensivmann, der auch gleich (47.) eine große Chance vorwand, die wieder Kuster zunichte machte. In der Folge stand der SVM defensiv sehr kompakt, ließ wenig zu. Das konnten auch weitere Offensiv-Einwechslungen der Lustenauer nicht verhindern. Weder Marcel Schreter noch Alexander Aschauer setzten Akzente.

Einzig Dario Tadic (81.) hatte den Ausgleich am Kopf. Nach einer Hereingabe kam der frühere Pinkafeld-Kicker völlig alleine zum Abschluss, vergab aber knapp. Davor hätte Karim Onisiwo (75.), der wieder ein enormes Laufpensum abspulte, mit einem herrlichen Solo alles klar machen können.

Zuerst Topchance vergeigt, dann Matchball verwertet

Praktisch im Gegenzug nach dem Tadic-Kopfball hatte es Pink auf dem Fuß, die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Er brachte den Ball aber wieder aus wenigen Metern nicht im Tor unter.

Den Sack endgültig zu machte er dann trotzdem. Eine Minute vor dem Ende eroberte ein starker Onisiwo im Strafraum den Ball, setzte sich energisch durch und servierte Pink den Ball, der den Ball nur noch ins leere Tor befördern musste. Knapp 4000 Zuseher jubelten über den dritten Heimsieg im dritten Heimspiel der laufenden Saison und einen SVM, der nach dem mäßigen Auftritt in Linz wieder begeisterte.

Stimmen zum Spiel:

SVM-Präsident Martin Pucher: "Wir haben heuer nicht das Pech, dass wir sieben bis zehn Spieler verletzungsbedingt ersetzen müssen. Da tut man sich dann schon leichter als im Vorjahr."

SVM-Tormann Markus Kuster: "Wir stehen hinten sehr kompakt, lassen wenig zu und vorne machen wir Tore. Das ist unser Erfolgsrezept."

Torschütze Thorsten Mahrer: "Es ist nicht so wichtig wer die Tore macht, wichtig ist das am Ende drei Punkte rausspringen. Natürlich freue ich mich über meinen Treffer.

Torschütze Markus Pink: "Es wird in Mattersburg gute Arbeit geleistet. Das drückt sich letztlich auch in den Resultaten aus."

Statistik

MATTERSBURG - LUSTENAU 2:0 (1:0).
Torfolge: 1:0 (15.) Mahrer, 2:0 (89.) Pink.
Gelb: Onisiwo (86., Unsportlichkeit); Fall (27., Kritik), Tadic (30., Foul), Pürcher (44., Kritik), Sakic (75., Kritik), Galvao (90., Kritik).
SR: Weinberger.- Pappelstadion, 3800.

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