Erstellt am 23. Dezember 2012, 11:56

Sport: Die Sprüche des Jahres. Die besten Sager und markantesten Sprüche des Sport-Jahres 2012 finden Sie hier:

"Es war nicht leicht, einen Präsidenten zu finden, mit dem ich auf intellektuellem Niveau Pingpong spielen kann. Heinemann ist so einer. Wir haben beide die Uni von innen gesehen. Fußballer sind ja manchmal etwas im Unterholz unterwegs." Querdenker Adi Pinter vor seinem rund dreimonatigen Engagement beim DSV Leoben.

"Babangida hat in Russland, Nathan Junior in Lettland gespielt, deshalb sind sie einiges gewohnt. Für sie ist es hier in Kapfenberg wie auf Hawaii". Kapfenbergs Ex-Trainer Thomas von Heesen über das Schlaraffenland Bundesliga.

"Er ist ein angenehmer Mensch, aber auf dem Platz wie ein Werwolf.". ÖFB-Teamchef Marcel Koller über Stefan Maierhofer.

"How do you do?" Tirols Landeshauptmann Günther Platter im Teamcamp in Seefeld zu David Alaba, Bayern-München- sowie ÖFB-Jungstar und Österreichs Fußballer des Jahres.

"Wieso redet denn der Englisch mit mir?" David Alaba war einigermaßen verwundert.

"Wir wollen gegen Red Bull spielen, aber trinken muss ich es nicht." Admira-Trainer Dietmar Kühbauer über seine Vorlieben auf und abseits des Spielfelds.

"Wir wollen eine ganz moderne Variante des Brechstangenfußballs ausarbeiten und sind sozusagen die Anti-These zu Barcelona." Viennas Coach Alfred Tatar nach einem unansehnlichen, aber für den Erste-Liga-Club wichtigen 2:1 gegen Altach.

"Wenn auch nur Einer das Gefühl hat, er kann Spitze, Hacke, 1-2-3 spielen, dann sind wir auf dem falschen Dampfer." Teamchef Marcel Koller über die WM-Qualifikationsspiele gegen Außenseiter Kasachstan.

"In Ried hätte sogar Jose Mourinho Probleme gehabt." Heinz Fuchsbichler nach seinem unfreiwilligen Abgang bei der SV Ried.

"Schau ned so bled, hearst." David Alaba zum darüber sichtlich amüsierten französischen Star Franck Ribery nach dem 2:0 gegen Eintracht Frankfurt im TV-Interview.

"Das war alles andere als ein guter Tag." Der neue Salzburger Coach Roger Schmidt nach der 0:1-Blamage im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Düdelingen. Eine Woche später scheiterte der Meister nach einem 4:3 zu Hause.

International:

"Mainz ist sehr gut organisiert. Wir haben ja nicht gegen den FC Hönnetepöpp gespielt." Schalkes mittlerweile abgelöster Trainer Huub Stevens nach einem 1:1 gegen Mainz 05.

"Der Alkohol ist Teil der FIFA-WM. Darüber verhandeln wir nicht. Das (WM-)Gesetz muss eine Bestimmung enthalten, wonach wir das Recht haben, Bier zu verkaufen, keine 'Caipirinha', sondern nur Bier." Für FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke ist das Recht auf Bierverkauf während der WM 2014 in Brasilien nicht verhandelbar.

"Zu Arjen Robbens Spiel gehört, dass er im Dribbling sehr stark ist - und Dribbling ist meistens alleine. Ich habe noch nie ein Dribbling mit Doppelpässen gesehen." Thomas Müller vom FC Bayern München zum angeblich egoistischen Verhalten seines Teamkollegen Arjen Robben.

"Algorithmus - das sage ich jetzt nicht, um mit einem Fremdwort zu imprägnieren." Der nun als TV-Kommentator arbeitende Ex-Bayern-Kicker Mehmet Scholl bei der EM.

"Ein Mann, der nicht nur Trainer, Manager und Sportdirektor sein möchte, sondern möglichst auch noch Herausgeber der Vereinszeitung." Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß über den beim VfL Wolfsburg entlassenen Alleinherrscher Felix Magath.

"Bei Chelsea ist eine Trainerentlassung nur wie jeder andere Tag im Büro." Chelseas Ex-Trainer Andre Villas-Boas, heute in Diensten von Tottenham Hotspur, über die Entlassung seines Nachfolgers Roberto Di Matteo.

"Wenn man meine Motivation in Flaschen abfüllt, dann wird man dafür in den Knast kommen, wenn man das verkauft." Dortmunds überaus motivierter Trainer Jürgen Klopp.

"Wie ich reagieren würde? Wenn es Juventus passiert, glaube ich, dass wir das Spiel zu Acht beenden." Juventus-Verteidiger Giorgio Chiellini nach dem gegen das Fair Play verstoßenden Treffer von Donezk-Angreifer Adriano in der Champions League.

"Wir haben versucht, mit der Polizei zu sprechen, damit sie Messi festnimmt." Carlos Gonzalez, Präsident des spanischen Zweitligisten Cordoba, vor dem Cupspiel gegen den FC Barcelona mit Weltfußballer Lionel Messi.

"Ich mache mir mehr Gedanken, ein guter Mensch zu sein, als der beste Fußballer der Welt. Wenn alles vorbei ist, was bleibt dann über?" Lionel Messi über die für ihn wichtigen Dinge im Leben.

EM:

"Vielleicht ist es ein wenig relaxter dieses Mal. Das Wichtigste ist aber, dass wir gut spielen. Es geht nicht darum, dass wir uns hier jetzt eine nette Statue ansehen oder auf eine Pizza gehen." Englands Torhüter Joe Hart über die entspanntere Situation unter Teamchef Roy Hodgson.

"Was hat mal ein ganz großer Kollege von mir gesagt, Giovanni Trapattoni: Ein Trainer ist kein Idiot!" Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw auf die Frage, wie seine Personalentscheidungen zustande kämen, mehr aus Gefühl oder mehr aus Erkenntnissen.

"Wenn du gewinnen willst, dann musst du Tore schießen. Wenn du keine Tore schießt und der Gegner trifft, dann verlierst du." Russlands Teamchef Dick Advocaat erklärte die Grundregeln.

"Ich ziehe Bunga Bunga einem Saufgelage in der Nacht vor einem Spiel vor." Polens Trainer Franciszek Smuda legte die Regeln im Teamcamp ebenfalls fest.

"Ich habe bei der EM Spieler dabei, die in ihren Mannschaften nie auf der Bank sitzen. Die wissen nicht einmal, wo sie steht." Spaniens Erfolgscoach Vicente del Bosque hat ein Luxusproblem.

"Nach dem Spiel der vergangenen Nacht ist die Torlinien-Technologie keine Alternative mehr, sondern eine Notwendigkeit." FIFA-Boss Joseph Blatter erkannte nach dem nicht gegebenen Tor beim 0:1 der Ukraine gegen England die Zeichen der Zeit.

"Wenn du ein Mann bist, geh mit mir und wir haben eine Unterhaltung unter Männern." Oleg Blochins Reaktion auf den Vorwurf eines Journalisten, der den gescheiterten Ukrainern mangelnde Fitness vorwarf. Auch als er später den Pressesaal verließ, zeigte der Coach zur Tür und forderte den Journalisten zum Mitkommen auf.

"Er sagte etwas auf Englisch, das ich nicht verstanden habe. Ich habe ihm die Hand vor den Mund gehalten, nur zur Sicherheit." Italiens Verteidiger Leonardo Bonucci bewahrte Teamkollege Mario Balotelli bei dessen Torjubel auf ungewöhnliche Art vor einem verbalen Ausraster.

"Das Problem bei Spanien ist: Gegen die hast du zwar Raum, aber keinen Ball." Deutschlands Mittelfeldspieler Thomas Müller über die Qualitäten des Titelverteidigers.

"Es ist jetzt Mode. Mir gefällt es besonders, wenn er reingeht." Del Bosque nach dem in Panenka-Manier verwandelten Versuch von Sergio Ramos im Elfmeterschießen des Halbfinales gegen Portugal.

"Ich habe viel Wodka getrunken." UEFA-Präsident Michel Platini auf die Frage eines Journalisten, was er in den vergangenen EM-Wochen so getan habe, außer Spiele im Stadion zu schauen.

WINTERSPORT:

"Trainer Alexander Pointner hat einmal zu mir gesagt: Es ist im Sport wie bei den Frauen: Alles was leicht hergeht, ist nichts wert." Skispringer Gregor Schlierenzauer über die richtige Arbeitseinstellung.

"Ich fühle mich wie ein Fußballer, der einen Elfmeter verschießt und sich dabei auch noch am Rücken verletzt. Das ist echt blöd gelaufen." Der Norweger Tom Hilde zwei Tage nach seinem schweren Sturz in Oberstdorf. Der 24-Jährige hatte sich beim Tournee-Auftakt einen Wirbelbruch, Prellungen und Abschürfungen im Gesicht zugezogen.

"Ich hatte in erster Linie Angst. Die letzten zehn Minuten vor dem Start hatte ich nur das Gefühl: Ich will da nicht runter, ich will hinten raus." Vierfachsieger Didier Cuche über seinen ersten Start in Kitzbühel vor 16 Jahren. Zwei Tage nach dieser Aussage siegte der Schweizer zum fünften Mal und ist damit Rekordhalter auf der Streif.

"Acht Hundertstel weg vom Sieg und dann auch noch Vierter, das ist wie ein doppelter Tritt in den Hintern." Abfahrts-Weltmeister Erik Guay zum Hundertstelkrimi in der Abfahrt von Chamonix, die der Steirer Klaus Kröll vor Bode Miller (USA/+0,01 Sek.) und Didier Cuche (SUI/0,04) gewann.

"Kein Wunder, dass 'Kröll' im Norwegischen Störenfried heißt." Der norwegische Skirennfahrer Kjetil Jansrud, nachdem er bei der Abfahrt in Kvitfjell den Sieg hinter Klaus Kröll nur um zwei Hundertstelsekunden verpasst hatte.

"It is only one race, but the shame lasts forever!" ("Es ist nur ein Rennen, aber die Schande währt ewig!") Kitzbühel-Kombinationssieger Ivica Kostelic auf die Frage, was er zu den gesamten Diskussionen rund um die Einfädler von Marcel Hirscher und Felix Neureuther im Weltcup-Nacht-Slalom in Zagreb zu sagen hat.

"Da werden jetzt die Sadomaso-Shops in Slowenien ausverkauft sein." Skirennläufer Hannes Reichelt nahm die Diskussionen um die umstrittene latexähnliche Ski-Unterwäsche von Kollegin Tina Maze mit dem gebührenden Schuss Humor.

"Sie ist in Lake Louise dermaßen überlegen, gegen wen soll sie da noch fahren? Gegen einen Braunbären? Da kann es nur einen Gedanken geben: Ich brauche schnellere Gegner, ich brauche Männer." Hermann Maier über die Ambitionen von Lindsey Vonn, im Ski-Weltcup bei den Herren anzutreten.

"Ich bin 28 Jahre, habe drei Kinder und verdiene mein eigenes Geld und bin wieder im Kinderzimmer." Eishockey-Superstar Thomas Vanek vor seinem Gastspiel bei den Graz 99ers, das ihm auch den Wiedereinzug bei seinen Eltern bescherte.

"Echt brutal, was sich abgespielt hat seit Jänner. Jeder hat nur noch über den depperten Glasbecher geredet." Österreichs Ski-Star Marcel Hirscher nach seinem Riesentorlauf-Sieg in Schladming, mit dem er als Weltcup-Gesamtsieger feststand.

OLYMPIA in London:

National:

"Ich glaube, es ist ein Riesenvorteil, wenn du weniger denkfähig bist. Es gibt einen guten Grund, warum die richtig guten Sportler nicht viel im Kopf haben, weil da ist der Kopf nicht im Weg. Warum hat der Armin (Assinger, Anm.), der relativ schlau ist, nur vier Rennen gewonnen und der Hermann (Maier, Anm.) 50?" - Der österreichische Schwimmer Markus Rogan im Ö3-Interview.

"Wäre Markus so intelligent, wie er glaubt, würde er nicht so einen Unsinn verzapfen." Leo Pruschak, Vertreter des Sponsors von Hermann Maier.

"Soll ich jetzt meine Mütze essen, oder was?" Helmut Schröter, Trainer der österreichischen Kanutin Corinna Kuhnle, auf die Frage, warum er so gefasst wirkt.

"Zu fallen ist keine Schande. Liegenbleiben schon." Österreichs Judo-Medaillenhoffnung Ludwig Paischer nach seinem frühen Ausscheiden gegen Rischod Sobirow aus Usbekistan.

"Wir haben gegen keine Brauser verloren." Beach-Volleyballer Clemens Doppler nach dem Vorrunden-Aus.

"Der Kopf war willig, das Fleisch leider schwach." 1.500-m-Läufer Andreas Vojta nach seinem Ausscheiden im Vorlauf.

"Simone hat alle Punkte gemacht - ihre eigenen und die für ihre Gegnerin." Österreichs dänischer Badminton-Nationaltrainer John Dinesen nach der klaren 0:2-Niederlage von Simone Prutsch gegen Cheng Shao-chieh aus Taiwan.

"Als ich ihn beim Einspielen gesehen haben, habe ich mir gedacht, wie soll ich da einen Punkt machen." Tischtennis-Routinier Werner Schlager zog sich dann aber beim 1:4 gegen den Chinesen Wang Hao sehr beachtlich aus der Affäre.

"Eine Gewichtsklasse, in der in Österreich nur wenige Volksschüler boxen könnten." ORF-Kommentator Sigi Bergmann beim Box-Finale der Klasse bis 49 kg zwischen dem Chinesen Shiming Zou und dem Iren Paddy Barnes.

"Dass einiges nicht so gelaufen ist, steht außer Zweifel, da gibt es nichts zu beschönigen." ÖOC-Präsident Karl Stoss angesichts der mageren österreichischen Ausbeute von null Medaillen.

"Insgesamt bin ich schon etwas ernüchtert und auch enttäuscht. Nur zu Olympia zu fahren und die gute Atmosphäre zu genießen, das ist zu wenig. Olympiatourismus, das ist nicht das Ziel." Österreichs Sportminister Norbert Darabos.

"Ich bin nicht der Robin Hood des österreichischen Schwimmsports, ich bin der Robin Hood des österreichischen Sports." Schwimmer Dinko Jukic, der für eine Sportler-Anlaufstelle im Ministerium plädiert, um Unzulänglichkeiten in den Verbänden aufzuzeigen.

International:

"Sonst dürfen wir zu Hause wahrscheinlich gar nicht mehr einreisen." Basketball-Superstar Kobe Bryant wusste, dass Olympia-Gold für das US-Team Pflicht ist.

"Wir haben mit 29 Toren verloren. Vor sechs Jahren wären es 70 gewesen." Der englische Handball-Verbandsboss Christopher Mohr war mit der Leistung der britischen Herren beim 15:44 gegen Frankreich nicht unzufrieden.

"Kein Problem, ich kann schwimmen." Hamadou Djibo Issaka, Ruder-Exot aus Niger, zeigte keine Angst vorm Kentern.

"Ich weiß jetzt, wie sich die Beatles gefühlt haben." Der britische Radprofi Bradley Wiggins über die Begeisterung der Zuschauer nach seinem Olympiasieg im Zeitfahren.

"Ich stehe auf Schmuck, aber das ist besser als jedes Mode-Accessoire." - Tennis-Olympiasiegerin Serena Williams mit Blick auf die Goldmedaille um ihren Hals.

"Das ist nicht Ballett." Der 1,96 Meter große kroatische Wasserballer Miho Boskovic.

"Ich bin jetzt eine Legende - nun bewundert mich und meinen Ruhm. Und erzählt es in euren Ländern allen weiter. Sonst gibt es keine Interviews mehr mit mir!" Sprint-Legende Usain Bolt nach seinem Sieg über 200 Meter.

"Das war, als würde man einen Waschlappen auswringen, so hat sich die Wirbelsäule verdreht." Der deutsche Gewichtheber Matthias Steiner über seinen spektakulären Fehlversuch bei 196 kg.

"Zum guten Sportler gehört auch ein gutes Nachtleben." Der deutsche Robert Harting, der in der Party-Nacht nach seinem Diskus-Triumph die Akkreditierung verlor und seine Nachtruhe auf einem Stuhl in der S-Bahn verbrachte.

"Ich habe alles so gemacht, wie ich es mir gewünscht habe. Und ich habe auch meine Karriere so beendet." US-Schwimmstar Michael Phelps, der seine Gold-Ausbeute auf 18 Stück hochschraubte.

"Wie das auch im echten Leben ist, gibt es noch ein paar Gurken, die auf der Strecke rumfahren." Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel über die Kollision mit dem indischen HRT-Pilot Narain Karthikeyan beim Großen Preis von Malaysia.

"Wenn das Schwert bricht, kämpfe mit deinen Händen. Wenn sie Dir die Hände abschneiden, schubse deinen Gegner mit den Schultern, oder nimm sogar die Zähne." Ferrari-Star Fernando Alonso vor dem Großen Preis von Abu Dhabi über sein WM-Duell mit Vettel.

"Bei einem VIP-Abendessen hat mich gestern eine Amerikanerin gefragt, woher ich komme. Ich sagte Australien. Sie sagte: Wow, ihr Englisch ist toll." Red-Bull-Pilot Mark Webber vor dem Grand Prix der USA in Austin.

"Was mich in Deutschland überrascht, ist, dass alle Rennstrecken diese finanziellen Probleme haben, denn das ist ja der Knackpunkt des Ganzen. Wahrscheinlich hat Deutschland sein ganzes Geld den Griechen gegeben - und das ist der Grund." Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone über die möglichen Gründe der finanziellen Schieflage des Nürburgrings.

"Meine Frau ist nicht da. Dann wird es sehr ruhig." Rekord-Weltmeister Michael Schumacher auf die Frage, wie er die letzte Nacht vor seinem Abschiedsrennen in Sao Paulo schlafen werde.

"Deutsche Ärzte haben mir so viel Blut gegeben, dass ich eigentlich einen deutschen Pass bekommen sollte." Der frühere Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi aus Italien, der 2001 beide Beine verlor und bei den Paralympics in London die Goldmedaille im Zeitfahren gewann.

TENNIS:

"Manchmal, aber selten. Schuld sind dann aber eher die Zwillinge als der Gegner." Roger Federer auf die Frage, ob es vorkomme, dass er vor wichtigen Spielen nicht schlafen kann. Der Schweizer hat zwei Töchter, die zwei Jahre alt sind.

"Ich bin sicher, dass er von oben herunterlacht, nachdem es endlich ein Brite geschafft hat. Ich hoffe nur, dass ich in meinem Leben einen weiteren sehen werde." Der Schotte Andy Murray nach dem Sieg bei den US Open. Als letzter Brite hatte dies Fred Perry 1936 geschafft.

RADSPORT:

"Ich kannte seinen Namen nicht. Ich habe Chirac zu ihm gesagt." Tour-de-France-Gewinner Bradley Wiggins nach der Siegerehrung, die Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande als Ehrengast vornahm.

"Lance Armstrong ist wie der Weihnachtsmann: Wenn man größer ist, merkt man, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt." Wiggins bei der Tour-Präsentation in Paris über den wegen jahrelangen Dopings verurteilten Amerikaner.

"Es kommt ein Punkt im Leben jedes Menschen, an dem er sagen muss: 'Genug ist genug.' Für mich ist dieser Punkt jetzt gekommen." Lance Armstrong über seine Beweggründe, sich gegen die Doping-Anschuldigungen nicht länger zur Wehr zu setzen.

"Er zeigt, dass es einfach Usus war, mit diesen Praktiken zu arbeiten, um bei der Tour de France in den Top fünf zu landen. Erschüttert bin ich nicht wirklich, jetzt weiß ich zumindest, warum ich bei vielen Rennen so abgehängt wurde." Der ehemalige österreichische Radprofi Peter Wrolich zum Fall Armstrong.