Erstellt am 05. Mai 2011, 12:15

Stefan Koubek beendet internationale Karriere. Stefan Koubek tritt in Kitzbühel endgültig von der internationalen Tennis-Bühne ab. Wie der Tiroler Veranstalter des ATP-Turniers (31. Juli bis 6. August) am Donnerstag bekanntgab, wird der Kärntner am 30. Juli unter dem Motto "Koubek & Friends" Weggefährten und Freunde aus dem Tenniszirkus zum Showmatch bitten.

Stefan Koubek tritt in Kitzbühel endgültig von der internationalen Tennis-Bühne ab. Wie der Tiroler Veranstalter des ATP-Turniers (31. Juli bis 6. August) am Donnerstag bekanntgab, wird der Kärntner am 30. Juli unter dem Motto "Koubek & Friends" Weggefährten und Freunde aus dem Tenniszirkus zum Showmatch bitten. Aktiv will sich der 34-Jährige auf der ATP-Bühne nicht mehr präsentieren.

Koubek hätte in Kitzbühel mit einer Wildcard antreten dürfen. Diese will er jedoch an einen jungen Österreicher weitergeben. "Es macht wenig Sinn, zunächst groß den Abschied vom aktiven Tennissport zu feiern und einen Tag später wieder am Center Court zu stehen", begründete der Villacher seinen Verzicht. Den Erlös seiner Abschiedsfeier will die derzeitige Nummer 261 des Rankings dem rot-weiß-roten Tennisnachwuchs zur Verfügung stellen.

Bereits nach dem Aus in der zweiten Qualifikationsrunde der Australian Open hatte Koubek offen gelassen, ob er das Jahr 2011 bei ausgewählten Turnieren noch fertig spielt. Nun scheint seine Entscheidung gefallen.

"Wenn man sich entschieden hat, die Karriere zu beenden, braucht man die Punkte ja nicht mehr, die Motivation geht verloren. Natürlich wollte ich noch einmal in Roland Garros und Wimbledon spielen, das wird aber mit dem Ranking eng", meinte der ehemalige Weltranglisten-20. gegenüber der Internet-Plattform tennisnet.com. Abseits der ATP-Tour wolle allerdings weiter auf nationaler Ebene spielen: "Ich höre ja nicht komplett auf, Tennis zu spielen, auch wenn ich die internationale Karriere beende."

Nach der aktiven Karriere will Koubek dem Tennis-Sport erhalten bleiben. Möglicherweise einmal auch als Kapitän der Davis-Cup-Teams. Interesse würde bestehen. "Aber es bringt jetzt nichts, wenn ich sage 'Ich möchte Davis-Cup-Kapitän werden!'. Wenn die Spieler dich nicht wollen, hast du immer verloren, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Vorstellen kann ich es mir, ja, aber ich kann und werde mich sicher nicht aufdrängen", erklärte Koubek im Interview.

Wer im Zuge der Exhibition in der Gamsstadt aufschlagen soll, ist noch nicht fix. Neben Ex-Profis sollen auch aktuelle Spitzenspieler für den guten Zweck aufschlagen. Bemühen will sich Koubek dabei auch, seinen Freund und Trainingspartner Roger Federer nach Kitzbühel zu lotsen.